Archiv der Kategorie: Sch_ach

Nachtgedanken

Die lange Sommerabende können bis tief in die Nacht hinein führen. Sobald die Sonne untergegangen ist, gehen neue Lichter an. Ihr Schein weist die die physische Strahlkraft jenes Sterns auf, der die Erde im Tagestakt aus dem Dunkel ins Helle herausholt und ins Schwarze wieder hinab senkt.

Hier ist die Rede von einem Licht, das für den Menschen gleichbedeutend scheint wie die Sonne. Der Mensch wäre ohne all das, was er spricht und schreibt, nichts mehr als eine Blume oder ein Tier, das ohne Erinnerung vor sich hin lebt und bei Bedarf weg gesteckt werden kann.

Da lobt sich das Klügste aller Geschöpfe seines Griffels, der ihn durch die Nachtstunden begleitet und aufschreibt, was den Tag erleuchtet – heller als die Sonne, die manchmal nur trübe in das Gemüt des Menschen strahlt, wenn er für einmal wieder in Schwermut sinkt.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzct-Schluss

Hiermit endet Sch_ach, das mit den Sätzen beginnt:

Unter dem Tisch suchte er nach der Figur. Sie war nicht zerbrochen. Dessen war er sich sicher. So schlecht konnte der Zug nicht gewesen sein.

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzcs-als

zzzzcs als

 

So stolziert der Pfau durch die Zeiten. Doch dein Werk ist eingebunden in eine Zeit. Darum beende es. Höre auf den Pfau. Schau auf die Zeit, die vor dir steht. Übergib ihr dein Werk. Hör auf. Wenig redegewandt und variierend in den Worten rat ich dir: Dein Werk ist zu Ende geschafft. Der Pfau, der durch die Zeiten in diese Zeilen gefunden hat, wird weiter schreiten. Dein Werk wird bleiben. Das Werk des Pfaus ist kein Kram, nicht kraus; kein Kranz, der sich kopieren lässt. Dennoch gleichen sich der Pfau, der sich nicht selber geschaffen hat, und das Werk, das der Schreiber geschaffen hat. Wir sind beide vollendet. Spreiz nach getaner Leistung die Finger aus. Lehne dich zurück. Beginne das Buch zu schliessen. Aller Anfang ist schwer. Auch jener vom Ende. Mit meinen farbigen Federn, die ich als breiten Busch vor die aufrichte und so über den ganzen Horizont und über diesen hinaus entfalte, den du in deinem Blickfeld ausmachen kannst, zeige ich dir den Endpunkt. Lass dich durch dieses einmalige Mirakel inspirieren. Bewundere das Schauspiel, dass sich aus all meinem Federn wie ein glitzernder Wasserfall mit deinen Zeilen zu einer wunderbaren Schöpfung vereinigt. Vereint blicken meine hundert Augen mit tausend Menschenaugen in eine Zeit, die vorbei ist, die kommen wird. Nicht trennend weitet sich unser gemeinsamer Mantel aus. In dieser Welt wird dem Menschen so vieles unter verschiedenen Deckmäntelchen hingeworfen, die als Denkmäntelchen das Leben schwer machen wie einen niederdrückenden Ballast, unter dessen Joch Tausende leiden. Unser Mantel ist jedoch ein wunderbar schwebender Regenbogen, der sich immer wieder wieder holt, ein Augenblick, der niemals vergeht. Das Bild steht. Was willst du daran noch ändern? Halt ein. Bremse dein Wirken und geniesse als vollendet, was vor dir steht wie die Liebe, die sich erfüllt. Lass dich überwältigen vom Abschluss deines Schaffens. Es befindet sich im Zustand des Wesens, das sich für die Anderen ausgibt als eine Vielfalt von leuchtenden Augen, welche sich gleich deinem Werk mit meinen Augen vereinigen. Wir stehen für einen Traum, den du nur durch dein Weiterschreiben zerstören kannst. Die Liebe will, dass du bei einem bestimmten Punkt einhältst und sie gewähren lässt. Sie lässt sich nicht steigern. Tausend Augen schauen und wünschen, dass des Pfauens Pracht sich über die ganze Welt ausbreitet und alle bösen Augen ausblendet, die Zwist und Schlimmeres in diese hinein legen; wünschen, dass Frau und Mann, Pracht des Werdens, Männer mit Männern, Frauen mit Frauen, alles was lebt, was einfach leben will, in unserem Prachtkleid Herberge findet. Der Verbindungen sind viele. Wir zwei, du und ich, meine Federn, dein Opus, bleiben unbegreifbare Werte; Bauteile, Beispiele für eine auf Hoffnung und Vertrauen gebaute Welt. Mehr werden wir nicht sein. Mehr können wir nicht sein. Hör auf den Pfau, der alle Zeiten besteht und deinen Stift ehrt im Wissen, dass dein Werk nicht aufgeputzt daher kommt wie ein Pfau, sondern selber ein Pfau ist.

Solchen Worten ausgesetzt, legt der Schreiber aus der Hand die Feder, voller Respekt für das packende Federspiel, das der Pfau ihm entgegen hält und dann, kurzerhand, unbeeindruckt, wieder langsam schliesst. Der Pfau geht einen Schritt weiter. Bleibt stehen.

Der Pfau öffnet noch einmal das Rad, sein Rad, ein letztes Mal, bevor das Werk schliesst und dieses den Weg ebnet für alles, was nach ihm kommt, für alles Kommende.

Komm, Ende!

Oh! Matt! Das Spiel ist aus. Der Spieler grüsst, dreht sich um und verlässt den Platz. Stoppt, blickt zurück. Das Schach ist bereit für das nächste Spiel. Das letzte Blatt ist beschrieben. Der Spieler verlässt endgültig den Ort.

Die Zeit geht, das Vergessen tritt ein. Das Einzige was bleibt, ist die Ordnung, die niemand versteht.

***Ende***

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzcr-auf

zzzzzcr als

 

Der Pfau, schliesslich, hebt ob solchen Redens nur den Kopf und setzt an zum Schlussstrich, der den roten Faden kappt, bändigt auf diese Weise die Lust des Schreibers am herum fabulierenden Zeilenziehen zu Ehren des Geschöpfs, das vor ihm sein buntes Wesen treibt, indem er frisch und fröhlich sein natürlich und ungekünstelt gewachsenes Kostüm, Ausdruck ungetrübter Schöpferkraft, anschaulich, unreserviert und ohne Tarnung der staunend ihn umgebenden Gesellschaft darbietet. Ja, da steht er in all seiner Pracht. Bildausfüllend vor seinem Publikum. Kein Rufer in der Wüste, sondern ein Meister, der Wald und Welt mit viel Grazie, Wohlgestalt, Stattlichkeit, Pracht, Pomp und Prunk für sich einnimmt.

So stellt der Pfau sich zur Schau. Ein Blendwerk, das der Schreiber ausstechen, geradezu überwinden will. Doch der Pfau zwinkert mit all seinen Augen und sagt, mit seinem kurzen, monotonen Schrei seine Rede einleitend: Einmal ist Schluss, das Ziel erreicht. Schau mich an, der Schönheit treffendst vollendeter Beweis. Soll ich weiter wachsen, noch mehr gedeihen, anders werden? Meine Harmonie zerstören? Einmal ist Schluss, das Ziel erreicht, der Strich gezogen. Dein Werk ist vollendet. Lehne dich zurück und breit die Seiten aus zum Federwerk, das dem meinen gleicht. Dein Werk ist vollendet, lehne dich zurück und geniesse, was du geschrieben, wie ich das Federkleid geniesse, das ich für uns öffne. Lege deine Blätter aus als Mantel, über welchen die Blicke all jener streichen können, die deine Worte bewundern. Wer den Pfau nicht versteht, sich seinen Reizen nicht aus zu setzen weiss, wird nicht hinblicken und der Schönheit, die das Auge erfasst, wohlwollen. Unsere tausend Augen vermögen an solcher Stelle nichts. Überspring darum den Ort und öffne wie einen Fächer, über dessen Ränder dein Auge zum Leser schaut, den Mantel deiner Schrift. Er wird jene schützen, die dein Werk verstehen. Alle anderen sollen an ihm vorbei gehen wie auch all jene, welche meine Schönheit nicht zu schätzen wissen, sie nicht schätzen können. Damit du aber den Mantel überhaupt öffnen kannst, musst du ihn fertig stellen. Darum sage ich dir: Beende dein Werk. Schreib die letzten Zeilen. Geniesse ihren Anblick. Erst das vollendete Werk vermag seine Schönheit vollends zu entfalten. Halt ein in deinem Lauf. Lasse das Flicken an deinen Ideen. Öffne die Zeilen nun zum weiten, vollendeten Fachwerk, das all deine Sätze meinen Federn gleich zu einer Paradenummer zusammen fasst und sich aus Eckpfeilern, Bögen und Sparren zusammen fügt. Werde meinem Balg gleich. Verpass nur nicht den Endpunkt. Entlass dein Glanzstück in die Welt. Lass die Finger von deinem Prachtstück. Tu deinen Griffel weg, lege ihn bei Seite. Meine Worte wiederholen sich wie die Farben in meinem Kleid, das nicht als kunterbuntes Feuerwerk von Unbeständigkeit daher kommt, sondern für Beständigkeit steht. Dein Mantel bildet als eine ungeheure Vielfalt an verschiedensten Ideen ein geschlossenes Werk. Schliesse nun dein Werk. Es wird ohne dich weiter gehen. Verabschiede dich von ihm. Miss dich am Pfau, der sein Federwerk öffnet, nicht, um es neu zu gestalten, sondern lediglich um es immer wieder neu zu präsentieren als ein Präsent an alle, die sich in der Zeit bewegen; aufmacht für Bewunderung und auch Kritik. Es gibt Leute, die mögen keine Pfauenfedern. Denn sie kitzeln diesen zu sehr an der Nase. Das hassen diese eitlen Leute.

 

Fortsetzung

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzcq-Grenzen

zzzzcq Grenzen

 

Wenn ein Pfau sich in die Brust wirft und der Schweif sich hebt, der Pfau sich auf diese Weise weit vielflächiger zeigt als ein Schachbrett, dann atmet die ganze Welt auf und durch. Es ist, wie wenn ein frischer Windhauch über diese zieht. Die Liebesgenossen blicken sich geduldig an und lassen sich dann mit zunehmendem Ungestüm aufeinander ein, bis die Sinne ein weiteres Mal durcheinander geraten und die neu entfachten Kräfte sich in einem betörend funkelnden, alle Sinne erschöpfenden Glimmer und vielfarbenen Gewittergeflimmer entladen; der Pfau solcherart sein Versprechen auf den höchsten Genuss der Schönheit zum wiederholten Mal einlöst.

Zwei, der Pfau und der Mensch, ein Paar, ein ungleiches Paar und doch sich gleich. Mit dem identischen Ziel, der Vollkommenheit, einander zugetan. Böse Zungen würden meinen, dass sich die Beiden in der Eitelkeit treffen. Fehl getroffen! Das Zusammengehen geht über diese hinaus. Der Pfau scheint zu lachen, wie er in der Stube steht, dem Schreiber ins Antlitz blickt und sein Gepräge noch breiter ausweitet. Der Pfau harrt in seiner Allpracht.

Bei zwei Menschen, die sich tändeln, welcher gehabt sich als Pfau? Beide, um mit ihrer Schönheit der Schönheit des anderen Menschen Zoll zu leisten und gemeinsam das Ideal anzustreben, das der Pfau mit seinem Prunk, losgelöst von aller Gefahr, vor gibt. Für eine kurze Zeit in die Schwerelosigkeit des Seins entweichen und mit lebensfroher Hingabe das sorgenlose Leben zelebrieren, in die Anmut zweier sich verbindender Leiber entsinken, den Kitzel des Zusammenseins auskosten und den Liebreiz, alles, was das Gespan, bietet, auskundschaftend, teilen.

 

Fortsetzung

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzcp-bricht

zzzzcp bricht

 

Es ist doch erstaunlich, wie viel Schönheit auf einen Körper vereint ein Pfau mit sich herum trägt und auf diese Weise maliziös jenem Bild gleich kommt, das die Natur für das Licht der Welt in der Frau geschaffen hat und das den Mann immer wieder von Neuem entzückt. Oh, Mensch, Ort des Austausches, wo sich auch die Frau dem Mann hingibt, Mann und Mann und Frau und Frau sich ohne Stillstand zum glamourösen Strauss vereinen, dessen prunkvolles Abbild der Federschweif des Pfaus liefert, und sich dem Gefühl der Geborgenheit hingeben.

Der Pfau, gigantisch schlichtes Tier, mit ungeheurer Ausstrahlungskraft, streift durch die Zeilen als Schlusslicht einer vor langer Zeit angeworfenen Geschichte, die mit einer verlorenen Schachfigur begann; wirft seinen Federnbusch hierhin, dorthin, aufgeblättert wie einen Fächer, den eine Frau hin und her schwenkt, um sich, erhitzt und beschwingt von den Spielen, welche ihr die Welt gewährt, Kühlung zu verschaffen, damit sie sich, die Dame, wieder bei frischen Kräften und temperaturmässig erholt, erneut den Freuden zuwenden kann, welche der Mann an ihrer Hand ihr in der bunten Palette des Lebens beschert.

Auch er harrt, still an ihre sanft glühende Haut gelehnt, der gemeinsamen Vergnügen. Er, selber sinnlich selbst und fremd erregt, kasteit und meistert süss die eigenen Kräfte und Triebe in Erwartung der Freuden, welche die wieder erwachende Schöne ihm ein weiteres Mal gewähren wird; wartet darauf, dass sich ihm die Farbenvielfalt und Schönheit, wie sie der Pfau vermittelt, erneut offenbart, wenn ihn die Frau mit Wollust gefüllten, vollen Gliedern umfängt.

 

Fortsetzung

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzco-Kunst

zzzzco Kunst

 

Unerklärlich, der Anblick, der sich bietet. Die Zeilen verlaufen geradlinig. Das Federkleid geht nach allen Seiten auf. Nicht aber die Seiten, über welche die Zeilen ziehen. Sie gehen, eilen vorwärts. Sind nach vorn gerichtet. Wollen gefüllt werden. Wollen nicht in der Zeit stehen bleiben. Der Pfau grüsst mit seinem kurzen, prägnanten Schrei.

Er, der Pfau, der meist lautlos vor sich hin schreitet, lebt vom Ruhm, der sich verbreitet, wenn er seinen Federschweif weitet. Der weite Schweif wirft als wunderbar aufsteigendes Federfachwerk grandios wie der Anblick einer prächtigen Orgel, die ihre tausend Flöten und Pfeifen in die Emporen einer Kathedrale hinauf streckt, die Botschaft grosser Schönheit in die Welt hinaus, dies jedoch ohne Stimme, aber weiter als jeder Schrei reicht.

Diesen setzt der Pfau nur begrenzt ein. Der Klang seiner Stimme soll nicht in Konkurrenz treten zum Hall seiner Federpracht, das Echo stören, das die beispiellose Schleppe, und ist sie erst noch geöffnet, bei allen Betrachtenden hervor ruft. Der akustische Ruf des Pfaus ist unscheinbar. Er hebt sich nicht von jenem anderer Vögel ab, welche beim Einsatz ihrer Laute auf kapriziöse, melodiöse Tonfolgen verzichten. Der Pfau gibt den Ton mit seinen farbigen Federn an.

 

Fortsetzung

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzcn-cat

zzzzzcn cat

 

Der Schreiber zieht seinen Federkiel über die Zeilen, die Federn des Pfaus vor den Augen; fächert sich mit diesen Ideen zu; legt sich einen geräumigen Mantel zurecht, damit dieser wie den Pfau, wenn er sicher und unversehrt durch den Wald schreitet, den Schreiber deckend und edelnd durch die Zeilen begleitet, die er zu Ehren des Pfaus auf das Papier legt.

Der Pfau schaut links und rechts, die Federn weit und breit von sich gestreckt, welche trotzdem eine grosse Geschlossenheit bilden. Die Feder des Schreibers steht allein für sich da, schreibend einen Mantel knüpfend, jede Zeile eine Feder, die sich am Beispiel des Pfaus misst. Der Schreiber erkennt, dass die Schrift nicht das erreicht, was die Natur schafft.

Der Blick geht hinüber zum Pfau, der als unwirkliche Sicherheit in seiner Pose verharrt, einem Gespenst gleich, das gleich entfliehen wird. Keine Hand kann ihn fassen, kein Verstand erfassen, wie Natur ein solches Ding an Pracht schuf und am Leben erhält. Die Hand erzittert an der schreibenden Feder, wie das Zittern, das für einen kurzen Augenblick das wunderprächtige Federkleid erfasst, welches sich über den Zeilen öffnet.

 

Fortsetzung

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzcm-and

zzzzcm and

 

Der Pfau, der sich erhebt, wird zum Vorbild jeglichen schützenden Mantels, Kleidungsstück lediglich, Stoff, der für eine gedungene Zeit Wind und Wetter von der Haut weg hält und dabei die Symbolkraft übernimmt, die aus dem organisch gewachsenen Federkleid jenes Geschöpfs erwächst, das aus vorgeschichtlicher Zeit zu uns gefunden hat und nichts Anderes als Schönheit ausstrahlt, unpraktisch veranlagt, so aussieht, als würde sein Federwerk am geringsten Ast, der sich ihm in den Weg stellt, zerbrechen, und trotzdem die Zeit besteht.

Der Pfau wirkt aufgrund seines ganzen Gefieders, als ob er keine Flügel hätte, die man ihm stutzen könnte. Der Pfau wird nicht bewundert, weil er fliegt, sondern wenn er sich breit macht und spreizt. Die Täuschung ist Show. Das Leben will von seinem eigenen Wert überzeugt werden und folgt jeder die Sinne betörenden Verheissung, die knallig und auffällig daher kommt.

Der Pfau ist ein Zauberer, ein Verzauberer, dessen Botschaft unter die Haut geht. Er verfügt souverän über ein überaus schlagkräftiges Argument, das er bei Bedarf als eine vollkommene Reihe von Zauberstäben hoch hält: Die Schwanzfedern des aussergewöhnlichen Vogels namens Pfau stellen die Schönheit des Daseins dar. Der Mensch nimmt ihm diese Botschaft ab.

 

Fortsetzunug

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

sch-ach-zzzzcl-Fish

zzzzcl Fish

 

Der Pfau ist ein Trotz, gefährdet immerfort bis in die äusserste Spitze jeder seiner Federn, das, nicht aus Trotz, trotzdem, erhobenen Hauptes Gras pickend, den Lauf durch die Zeiten ertrotzt. Wie quält sich da ganz anders der Schreiber durch seine Zeilen, der dabei der Intuition die besten Eingaben für sein Werkchen abtrotzt.

Nach Wörtern pickt, die er zu Sätzen zusammen setzt, willens, mit seinen wortkomponierten Konstruktionen des Pfaus natürliche Ausstrahlungskraft an zu streben und aus zu stechen. Doch des Schreibers Schreiben kreiert lediglich einen gerupften Pfau, der durch die Zeiten stolpert und stockt.

Erhaben zeigt sich der Pfau auf seinen Pfaden. Darum leiht er niemandem seine Pracht. Dreht seinen Körper weg, wenn ihm eine Zeile naht; der Schreiber gar keck, seine Feder zum Kiel erhebend, denkt und sich einbildet, er könne diese nach dem Vorbild des Pfaus als Feder über die Zeilen ziehen und dem Blatt ein Kleid aus Pfauenfedern an legen.

Fortsetzung

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach