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sch-ach-zzzzbx-gegen

zzzzbx gegen

 

Ein Feuerwerk, das eine ungeheuer reich kolorierte, mannigfaltig Pracht über die Leinwand legt. Leinen, besprengt mit ungezählten Eindrücken und ebenso vielen flimmernden Schönheitssporen, ein Rausch der Sinne.

Der Pfau, nicht ein Abbild des Waldes, sondern eine Wiedergabe der Welt, der Gesellschaft, der blauen Nacht, aus der tausend Pupillen schauen, alles ausfüllend wie das Sternen gefüllte Rad des eindämmernden Firmaments, nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwindet; überwältigend wie eine bunte Blumenpracht, die sich aus einer Rabatte erhebt, aufsteigt, aufragt, steil, lustvoll.

Ein weiteres Bild: Der Pfau bleibt vor einem Blumenbeet stehen. In samtenem Grün schimmern die Pflanzenstängel. Die Blüten blitzen in vielerlei Rot. Keck reckt der Pfau den Kopf vor seinem gewittergrünen Federbausch hoch und tut, ins Beet blickend, mit einer kurzen, leicht schlängelnden Bewegung des vollblau leuchtenden Halses so, als gäbe er ein Zeichen.

 

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sch-ach-zzzzbw-Kampf

zzzbw Kampf

 

Wie eine riesenhafte Muschel gespreizt das Kleid, ihr an Erhabenheit jedoch nicht ebenbürtig, sondern diese weit übertrumpfend mit dem klaren, vielmustrigen Gefieder, ragt der Pfau als Wand auf. Ein wunderbares Gemälde öffnet sich: Erstarrt blickt ein Schlangenkopf in den Federnring, gebannt durch die zahlreichen Augen, welche ihn aus den zart gebauten Wedeln anstarren.

Am Perlmutt beisst sich die Schlange die Zähne aus. Am Gewand, das der Pfau vor ihr öffnet, scheitert schon vor dem Angriff der Mut. Aus tausend Schönheitssplittern setzt sich der Federschmuck zu einem gebogenen Ganzen zusammen, zu einem mächtigen Schild von aussergewöhnlichem Liebreiz. Der Schlange Kopf weicht zurück und taucht weg.

Wer mit huldvoller Achtsamkeit in dieses Schutzschild hinein schaut, dem stockt der Atem. Jede Feder eine Botschaft. Ein Blendwerk mitten ins Gesicht. Ein Rauschen geht durch den Wald. Aus den Federn des Pfaus springen tausend Augen, sprengen das Bild, das in alle Richtungen davon fliegt. Ein Fächer aus Farben. Ein Fach, das keine Schublade, keinen Knoten, keinen Knorks kennt. Sondern Explosionen.

 

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sch-ach-zzzzbv-der

zzzzbw Der

 

Wenn der Pfau sein Gefieder weitet und kühn und stolz durch sein Geviert schreitet, nachts und tags, sticht er die Spinne glatt aus. Diese, verhockt und verborgen mit ihrem Netz, reicht dem Pfau nicht den Strauss. Er entfacht ein Gewerk, entfaltet es zu einem gewaltigen, breit ausfahrenden Gewebe. Wird auf diese Weise zu Farbe. Kein Geflecht aus Fäden, sondern das gezogene Glückslos erlauchter Erlesenheit geht durch den Wald vorbei an Bäumen, die den dahin Schlendernden nicht zurück halten.

In grösster Selbstverständlichkeit zieht er sein mantelgrosses, untadeliges Federwerk hinter sich her, hebt als ein vielellenlanges Gebilde vom Boden ab und setzt sich, fliegend hinauf wie ein von einem unsichtbaren Bogen geschossenen, fabelhaft kolorierten, magischen Pfeil, auf einen Ast. Bleibt trotz seiner Fülle an keiner Dorne, keiner Staude hängen.

Der Pfau trat seinen Siegeszug in Urzeit an. Ungeachtet des unbequemen Geschlepps hat er alle Zeiten überlebt. Durch alle Netze hat er sich trotz seines überschäumenden Pomps unbeschadet hindurch bewegt und steht da und öffnet seinen Federbusch.

 

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sch-ach-zzzzbu-Pourshajari

zzzzbu Pourshajari

 

Die Ordnung, welche die Seefahrer erstmals um die Erde führte, war zu ihrer Zeit massgebend. Sie brachen die Logik von der flachen Erde auf und machten sich auf hinaus aufs Meer. Sie folgten der Logik, die damals zum Erfolg führte. Der Pfau dagegen schreitet durch die Welt, als ob es die Logik nicht gäbe.

Er putzt sich auf und zieht durch den Wald, entfacht seine Herrlichkeit, entfaltet sein Gefieder und nichts vermag ihm etwas anzuhaben. Jahrtausende hat er überstanden und mit seinem Federkleid die Gefahr geblendet.

Unpraktisch und überbreit, jeden Zoll der überbordenden Grazie anheim gegeben, stolziert er bar seiner Feinde über Wurzelgewirk und durch Weidwerk in der Nacht blaue Geborgenheit hinein, den Morgen selber als Strahlenmeer begrüssend, den Blick hin zur Sonne gerichtet.

 

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sch-ach-zzzzbt-Reza

zzzzbt Reza

 

Der Pfau wandelt durch die Welt als unlösbares Rätsel, das die Zeitalter unbeschadet übersteht, obwohl die Natur diesen sonderbaren Vogel solcherart ausstaffiert, dass er aufgrund seiner Federfülle in jedem Netz hängen bleiben müsste, sobald er sein Gefieder aufmacht.

Viele schöne, wunderbarfarbige Federn spreizt der Pfau auf und zeichnet damit ein grandioses Gemälde. Stolz und schön im Gegensatz zur Spinne, die heimtückisch ihr unheimliches Netzwerk an unbescholtenen Orten auslegt.

Der Pfau entfaltet Pracht, während sich die Spinne im Überlebenskampf übt und arglistig tarnt. Welch ein Kontrast zwischen Spinne und Pfau. Beide haben die immerwährenden Angriffe nach allen Seiten, welche das Dasein prägen, überlebt. Auf ganz unterschiedliche Weise. Die Ordnung, welcher die Spinne folgt, ist bekannt. Welcher Ordnung folgt der Pfau?

 

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sch-ach-zzzzbs-Mohammad

zzzzbs Mohammad

 

Schon manche Generation von Kreaturen, menschlichen, tierischen, pflanzlichen, Gesteinen, ist in den Fängen von Netzen untergegangen; in den Netzen verheddert, an den Werten hängend, welche das Netz vorgibt. Neue Netze machen sich auf, entstehen, vergehen; neue Generationen einzufangen und zu vernichten. Wie manches hat sich geändert, angepasst, um den Fängern der Netze zu entkommen und in deren Klauen, klebend am Geäder der Netze, schliesslich doch zu enden, in der Netze alles einfassender Ordnung.

Nur der Noun, persisch ausgesprochen, Pfau hierzulande genannt, vermag den heimtückischen Schlingen zu entkommen. Er überlebt auf erstaunliche Weise, nicht tausendmal gefressen, sondern in tausendfacher Schönheit, alle Fallen, die ihm die Netze stellen.

Er fährt seinen Fächer aus und schiebt auf diese überraschende Weise durch die vollkommene Schönheit, die sich öffnet, den Netzen einen Riegel, die Gefahr auf diese Weise quasi entknotend.

 

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sch-ach-zzzzbr-getreten

zzzzzbr getreten

 

Der Waldboden ist ein günstiges Grab. Der Wald legt sehr schnell seine Netze über das, was das Leben als Kadaver ihm lässt, und zieht es zu sich in den Bauch hinab. Das will die Ordnung der Netze, die, selber vernetzt, verhangen in zahlreichen Netzen, sich selber wiederholt.

Nur die Ordnung der Netze will, dass ein Netz sich aus dem anderen ergibt. Die Ordnung vernetzt die ganze Welt als Weltnetz, erschliesst neue Netze und will, dass jedes Netz zur vernetzten Ordnung neue Netze beiträgt. Das Netz ist die Wiederholung der gleichen Struktur. Das Netz repetiert seine eigene Form, bindet sich in jene Struktur passend ein, in welche sich das Netz selber einband, als Verbund eines unübersehbaren Arsenals an Verknotungen, sich regenerierend waldgeworden, erfrischend kraftvoll darum, um neue Netze zu wirken.

Nur dieses präzise Urwerk, Zeugnis gedeichselter Ordnung, die alleinig der gut vernetzte Urwald zu kreieren vermag, tickt netzverknüpfend seit Jahrmillionen, alles verbindend, verschlingend, einbindend im Kampf von Vergehen, Gehen und Kommen. Das Uhrwerk, der Zeit in Einheiten Mass gebend, schlingt neue Netze, die alles abwürgen, was in die ausgelegten Fäden findet.

 

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zzzzbq Stiefeln

 

Dort, wo Netze sich um weitere Netze schlingen und neue Netze kreieren, literarische, amouröse, autokrate, arbeitsbesessene oder sonst wie versessene Spinnen ihre Grillen nur noch treiben, vermag einzig jener Wald zu bestehen, der immer neue Netze auslegt, um andere zu verschlingen. Seine Gnaden sind gnadenlos.

Das Leben ist ein Gang durch den Wald, von welchem vermutlich gedacht wird, er sei ohne Netze; Netzwerk aber selber am meisten ist. Aus dem Netz entlässt der Wald, was er will, behält für sich, wen er will.

Nur, im Wald ist schon so mancher elendiglich umgekommen, ohne dass ihm die Wege etwas genutzt hätten. Er verschwand im vielfach verzweigten Wurzelwerk, das sich über jedes in den Netzenfäden gestrandete Opfer legt und in den Boden zu sich nimmt.

 

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zzzzbq mit

 

Wer sich vom Netz befreit hat, wähnt sich in Sicherheit und schreitet doch mit unsicherem Tritt durch den Wald, der Leben heisst: Wähnt sich sicher vor Netzen, welche die Spinne, der Andere, die Andere nach den Zögernden, zum Teil selbstsicher Schreitenden, Strauchelnden aus wirft oder gegebenenfalls mit grossem Elan schmeisst, um mit diesem energischen Einsatz entschlossen eine Spinne mehr, die Netze knüpft, aus dem Weg zu räumen.

Das Leben ist ein Würgen und Gewürgt werden, ein Schlingen legen und Verschlungen werden. Jedes Netz ist ein Knopf im Kopf. Der Knopft knüpft und knopft und führt zu neuen Knoten im Kopf, der als wachsender Kropf, mit jedem neuen Netz kompetenter und übler vernetzt, zu einem verzwickteren Geknorze verfilzt, das nur mehr harzt und klemmt. Von selber vermag sich ein solch eingeknorkter Knopf immer weniger zu lösen, bis er schliesslich zu einem kompakten Knorren mutiert, einem gordischen – den seinerseits das Schwert aufschnitt.

Nur, in einem derart verworrenen Netz, das den Kopf zerebral von einer Schädelecke zur anderen verknüpft, verfängt sich jede vernunftgeführte Argumentationsklinge, selbst neztwerkverhangen, kraftlos trotz schneidender Schärfe. Ist ein Kopf einmal recht vernetzt, so dass ihm die Spinnweben schier zu den Ohren hinaus hangen, dann wird er für die Anderen unzugänglich. Lieb- und logikabgewandt spinnt dieser Netzklumpen nur noch eigene Fäden, die sich nicht mehr an andere Netze knüpfen, sondern sich zusehends in eigene Welten verwickeln, in ferne Sphären verrücken.

 

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