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Diese Feststellung verpflichtet mich geradezu dazu, festzuhalten: So ausgestellt zu sein, wie wir es sind, das ist, ganz sachlich gesehen, mit der Zeit unangenehm. Wir fühlen uns nicht nur so: Wir werden vorgeführt. Welche Absicht und Idee des „Windes“ steckt dahinter? Die ausbleibende Antwort senkt sich von ihrem Weither als ein Mangel an Information wie ein betäubender Schleier über uns, der mit der Zeit das Draussen vergessen lässt.

Ganz anders der bezaubernde Odem, der von oben herab sinkt. Er fährt uns durch Mark und Bein und führt in den Sinnen allerlei Wechselwirkungen herbei, während wir der Dinge harren, die uns die mythische Marone bringen soll. Von dieser wissen wir allerdings wegen des Duftes, der sich freundlich, wenn nicht sogar freundschaftlich um uns legt, dass sie, die Marone, nicht sein wird.

Von all diesen Entwicklungen bei uns drinnen, am Tisch und in den Sinnen, nimmt man draussen nicht die kleinste Note wahr. Unsere Gesichtsausdrücke werden darum völlig falsch verstanden und interpretiert. Eben: Wir werden zu einer Karikatur. Oder vielmehr jene draussen. Denn die Karikatur will entlarven. Die draussen tragen Masken. Wir sind authentisch, hungrig und neugierig.

Was kann man aus einer solchen Analyse, wie ich sie eben vorgelegt habe, heraus lesen? Nur Ungerechtigkeit. Das ganze Unrecht, das uns Wartenden im Lokal angetan wird, wird keinen Strich gerechter im Bild, das für die Draussen angefertigt wird mit dem Ding, das vor uns auf und nieder steigt und welchem wir mit lechzendem Blick und trockenem Mund nach blicken und entgegen schauen.

Die Karikatur verbrüdert sich immer mit der Ungerechtigkeit. Das bekommen wir hier drinnen klar und deutlich zu spüren. Das Gefühl geht durch den Magen und bekanntlich gehört dieser zu den sehr sensiblen Körperteilen bei beiden Geschlechtern. Die Karikatur schlägt auf den Magen genauso wie die ausbleibende Speise.

Fortsetzung

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In tiefer Trauer

JeSuisCharlie

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Januar 7, 2015 · 6:32 pm