sch-ach-zzzzco-Kunst

zzzzco Kunst

 

Unerklärlich, der Anblick, der sich bietet. Die Zeilen verlaufen geradlinig. Das Federkleid geht nach allen Seiten auf. Nicht aber die Seiten, über welche die Zeilen ziehen. Sie gehen, eilen vorwärts. Sind nach vorn gerichtet. Wollen gefüllt werden. Wollen nicht in der Zeit stehen bleiben. Der Pfau grüsst mit seinem kurzen, prägnanten Schrei.

Er, der Pfau, der meist lautlos vor sich hin schreitet, lebt vom Ruhm, der sich verbreitet, wenn er seinen Federschweif weitet. Der weite Schweif wirft als wunderbar aufsteigendes Federfachwerk grandios wie der Anblick einer prächtigen Orgel, die ihre tausend Flöten und Pfeifen in die Emporen einer Kathedrale hinauf streckt, die Botschaft grosser Schönheit in die Welt hinaus, dies jedoch ohne Stimme, aber weiter als jeder Schrei reicht.

Diesen setzt der Pfau nur begrenzt ein. Der Klang seiner Stimme soll nicht in Konkurrenz treten zum Hall seiner Federpracht, das Echo stören, das die beispiellose Schleppe, und ist sie erst noch geöffnet, bei allen Betrachtenden hervor ruft. Der akustische Ruf des Pfaus ist unscheinbar. Er hebt sich nicht von jenem anderer Vögel ab, welche beim Einsatz ihrer Laute auf kapriziöse, melodiöse Tonfolgen verzichten. Der Pfau gibt den Ton mit seinen farbigen Federn an.

 

Fortsetzung

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