sch-ach-zzzzbi-andere

zzzzbi andere

 

Der Knoten, als Vernetzer gedacht, steht dann einsam da. Sich selber gefällig. Nichts mehr. Keinem gefällt’s. Niemand dockt an. Der Knoten fällt aus dem Netz. Das Netz wirkt sich weiter als monströser Wald, der seine Wurzeln in alles Erde steckt und alle Ecken und Enden erdet. Alle Netzmitwirker wollen die frische Luft geniessen, auch Wurzel sein, bevor sie dann selber eingewurzelt am Netz ersticken. Dieser Tod gehört zur Tücke des Netzes, das über allem wacht.

Tausende Arten von Leben sind im Netz hängen geblieben und untergegangen. Der Mensch bewährt sich im Überlebenskampf gleich der Spinne als gut geschultes, klug agierendes Raubtier, das seinesgleichen nicht schont. Der Wald ist das Monstrum, die wandelnden, schreitenden, schleichenden, kriechenden Wesen darin die Zudiener, die, einmal zugedient, selber abgedient haben und dann zugedient werden.

Der Wald knüpft seine Netze auch ohne den Menschen weiter und sucht dann anderweitig neue Opfer, damit er sich ernähren und die Netzwerke erhalten kann, die Leben erhalten und zerstören. Der Wald, in welchem wir uns alle bewegen, erweist sich schliesslich und endlich als nichts anderes als ein Gebiet, in dem wir uns ständig bewähren, behaupten und unseren Raum erkämpfen müssen. In welchem jeder den anderen niederreisst, bevor er selber niedergerissen wird.

 

Fortsetzung

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