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Auch wenn fünfzehn beieinander sitzen, besteht keine Gewähr dafür, dass die Regeln, welche sie für ihr Beieinander aufstellen, an einem anderen Ort Gültigkeit haben. Diese fünfzehn stellen keine übergeordnete Ordnung dar. Man darf diese nicht machen lassen, walten lassen, wie sie wollen. Glimmstengelrauchend pflichte ich dir bei. Der Rauch gestaltet das beste Sinnbild für die Ordnung. Jede Ordnung löst sich auf. Mit der Zeit, wenn sie verdunstet. Jede Ordnung ersetzt eine andere Der Tod führt zu keiner Ordnung. Er lässt sich nicht regeln. Weil man nichts Genaues über ihn weiss. Genauer: Nichts über ihn weiss. Nichts über uns zwei. Das Schwarze Schach erzählt nichts von sich.

Wir zwei dürfen die Welt nicht zu dunkel einfärben. Man wird uns noch dafür verdammen wollen wegen dem, was wir über das Schach sagen. Niemand weiss, wer wir sind. Wir agieren. Sagen wir was? Wir schauen und tun nichts. Böses.

Das Gegenteil von Ordnung bedeutet Stillstand. Wir sind Stillstand. Wir machen, was wir wollen. An keine Zeit gebunden, an keine Ordnung gebunden, tun wir, lassen wir, was wir wollen. Wollen tun wir nichts. Trotzdem tun wir etwas. Der Würfel rollt. Haben wir einen Willen? Wer will, dass wir diesen haben, der will viel von uns. Wir wollen nichts.

Weidenrauch. Ein Hauch von Freiheit. Der Würfel rollt. Gaukelt etwas von der grossen Freiheit vor. Dem Glück. Bevor er wieder in der weissen Schatulle verschwindet. Wo er niemals lag. Trug. Weidenrauch. Das Spiel trügt. Betrügt jenen, der die Freiheit will. Die weisse Schatulle weist keinen Weg. Die Regeln halten das Geschirr der Ordnung, die als Pferd den Spieler über das Feld zieht.

Komm wir gehen. Wir schaffen hier nichts, verwirren nur. Sollen sie spielen, solange es geht

Wir zwei. Wenn man wüsste, die fünfzehn wüssten, die Schreiberin wüsste, welches Spiel wir beide treiben. Haha. Dem Tod wäre ein Schnippchen geschlagen. Einstweilen beschäftigen wir uns mit diesem Schach. Ich ziehe. Du lachst. Ich schiebe jetzt dann wieder eine Geschichte nach. Eine Geschichte voll Rauch. Sie zerfällt, noch bevor sie erzählt ist. Wie Rauch im Wind eben. Haha. Jetzt lache ich und schiebe noch eine weitere Geschichte nach, die nie erzählt werden wird. Das Erzählen von Geschichten ist ein schönes Spiel. Geschichten können angekündigt werden, ohne dass sie erzählt werden. Oder man braucht sie nicht anzukündigen, so dass sie nicht erzählt werden müssen. Und erzählt sie, ohne sie anzukündigen. Wir treiben hier ein schönes Spiel. Wir könnten uns etwas Anderem zuwenden. Einverstanden, wir schauen später wieder nach. Wo? Hier.

Fortsetzung

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