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So hoch will ich gar nicht hinaus, wirft Kabar dagegen. Mir genügt schon die Zwei. Sie ist die Basis jeder Ordnung.

Das mit den Zahlen hatten wir schon, wirft Kunigunde ein. Da fangen wir nicht noch einmal von vorne an.

Nicht nur die Zwei, die Zahlen an und für sich sind die Grundlage jeder Ordnung, beharrt Kabar und fügt hinzu: nicht nur im Schach.

Die Zahlenmagie, auch wenn sie wie im Fall der Steinreihen von Carnac und ihrer geheimen mathematischen Bezüge noch nicht aufgedeckt ist, bleibt ein phänomenales Kunstwerk, mit welchem zu befassen, sich durchaus lohnt. Mit diesen Worten unterstützt Janie Kabar.

Du meinst also, wir sollten uns jetzt als Steinreihen aufstellen wie in Carnac, um die mathematischen Aussagen der Zwei, angewandt auf die Reihen der Alignements, zu überprüfen. Die Steine stehen schon seit Ewigkeit. Sollen wir ebenfalls eine Ewigkeit stehen und der Würfel bestimmen, wie lange dieses Ewigstein stehen dauert? Die Desserts werden bis zu diesem Zeitpunkt zusammen gefallen sein und wir auch, wendet Vladidir ein.

Das mit dem Stehen ist gar keine gute Idee, auch wenn wir, um die Schönheit der Zwei zu dokumentieren, wir Herren uns auf der einen Seiten aufstellen, die Damen auf der Linie uns gegenüber, und wir Männer grossherzig für den Tanz den Frauen die Damenwahl überlassen. Also einen Zweiertanz, nicht einen Teufelstanz. Paartanz! Der würde die Beweggründe für die Errichtung der Alignements von Carnac auf eine ganz eigene Art und Weise illustrieren und eine ganz neue geistige Annäherung an diese steinernen Gebilde gestatten. Wir würden uns zu ganz überraschenden Paaren verbinden und uns dabei im Kreise drehend der Zwei ein ganz eigenes Ständchen singen. Mit diesem Vorschlag trumpft Gründer auf.

Auch dieser gestandene Paartanz gewährt keine Sicherheit für die Zuverlässigkeit der Zahlen.

Das mit den Zahlen lassen wir sein, wenn wir tanzen. Der Mensch ist nicht für die Zahlen gemacht. Die Zwei als verbindendes Element der Menschen ist ein Hirnprodukt jener Denkweisen, welche den Menschen aus der Überlegung der Reproduktivität heraus definieren, um damit der Evolution und der natürlichen Selektion den Wind aus dem Segel zu nehmen. Der Besitzstand wird bei dieser Denkweise über die Freiheit der Entwicklung gesetzt. Fortschritt und dynamischer Wachstum gehen vor die Hunde, argumentiert Fussg.

Fortsetzung

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