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zas im

 

Sonderbar ist an diesem Lokal wirklich einiges. Ich will gar nicht wissen, wie es zu all den Sonderbarkeiten kam und mische mich vorerst nicht in die Gespräche ein.

Ich habe mich dem Erzähler dieser Geschichte beigesellt. Anscheinend bedarf dieser einer Hilfe. Ich weiss nicht warum. Ich frage auch nicht danach. Vermutlich will der Erzähler freie Hand haben, um die Szenen zu gestalten. Ich sitze natürlich auch näher bei den Teilnehmern als der Erzähler. Dieser bringt Ordnung in die Dinge, ich sage, was ist. Ich habe mich, als das Angebot kam, mich als Chronistin zu betätigen, mit meiner besten Freundin beraten. Sie ist mit mir angestanden. Wir hatten beide gehört, dass sie hier einige Gäste von der Strasse suchten. Wir beide haben es geschafft, wir sind in dieses Lokal herein gekommen.

Meine beste Freundin und ich haben nämlich erfahren, dass an diesem Anlass, der Einweihung des Lokals mit diesem etwas merkwürdigen Namen Wasser, Wein und Frucht, recht illustre Personen teilnehmen. Man weiss eigentlich gar nicht, was es mit diesem komischen Namen auf sich hat und was man sich darunter vorstellen soll. Vielleicht wird sich das im Verlauf des Abends klären.

Ein sehr reicher Typ war angekündigt und auch der Dicke, den man aus den Zeitungen und vom Fernsehen her kennt. Also sind wir, meine beste Freundin und ich, hergekommen und nun sind wir drinnen. Als erstes stelle ich fest: Wir sind eine ganze Menge Leute. Abgesehen vom Dicken und meiner Freundin kenne ich niemanden. Der Reiche wird einer von den beiden gut gekleideten Herren sein. Die beiden unterhalten sich gerade.

Hinter der Theke bewegen sich drei Personen, darunter jener Herr, der uns herein gelotst hat. Kann es sein, dass sich dieser als Gründer Schnaptepürä vorgestellt hat. So steht sein Name auch in der Zeitung. Er war so aufregend, als sie uns ausgewählt und herein gebeten haben. Ja, der Name fiel mit Bestimmtheit. Meine beste Freundin hat ihn ebenfalls gehört.

Sie findet es auch toll, dass wir hier sind. Das ist so aufregend. Man befindet sich schliesslich nicht jeden Tag in einem Restaurant und das als Gast. Und der Dicke ist so berühmt, dass er sich einiges leisten kann. Hoffentlich nicht zu viel Unheil, findet meine beste Freundin.

Fortsetzung

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