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ps Korruption

„Keine Glanzleistung für die Wissenschaft, ihr Tod.“ – „Die Wissenschaft hat geleistet, was sie konnte.“ – „Die besten Zigaretten geliefert.“ – „Ich meinte natürlich nicht die. Ich meinte die Wissenschaft. Die positive. Sie werden zynisch.“ – „Das Leben ist nun mal so.“ – „Man darf nicht zynisch werden.“ – „Das ist der beste Weg auf den Tod hin.“ – „Nun, zuvor gibt es noch was zu leben.“ – „Leben leben, das ist Kunst angesichts der Produkte, welche uns die Wissenschaften bescheren. Eine Kunst, in der alles erlaubt ist.“ – „Ich weiss, Sie sind Künstler.“ – „Lebenskünstler. Anders ist das Leben nicht auszuhalten.“ – „Vielleicht das auch. Sie betreiben kunstvolle Friedhöfe.“ – „Friedhöfe, die übernehmen, was von der Kunst übrig bleibt. Darum Friedhof.“ – „Wenn ich Sie richtig verstehe, werden Sie einen weiteren schaffen, einen für Frau SeEigel.“ – „Nein.“ – „Nicht?“ – „Ideen hätte ich schon. Doch Glyzinie ist mir heilig.“ – „Ich verstehe. Was wären denn die Ideen?“ – „Eine endlose Reihe ausgerauchter Zigarettenreste als Sinnbild von dem, was Glyzinie geworden ist. Nicht nur eine Reihe! Reihen von ausgerauchten Zigaretten, die in Reih und Glied von der Ordnung künden, welche eine skrupellose Wissenschaft uns Menschen aufsetzt wie eine Krone, die am Ende dann vom Kopf in den Hals hinein fährt wie ein Fallbeil. Von wegen Mensch als Krone der Schöpfung“ – „Das ist eine sehr dunkle Vision von Leben.“ – „Das Leben ist gnadenlos.“ – „Ihre Ansicht teile ich nicht. Aber es ist immer gefährlich über Leben, Wissenschaft, Gesellschaft zu reden. Oft teilt man eine eigene Ansicht mit. Mein Vorgesetzter wirft mir vor, ich würde zu viel über Politik reden.“ – „Der Dicke.“ – „Seine Kleider weisen ein gewisses Fassungsvermögen aus.“ – „So dick, wie er ist, ist schon fast unanständig.“ – „Ich bin weder für seine Küche noch für seinen Knigge zuständig.“ – „Ihr Name war schon?“ – „Schuster.“ – „Ja, Herr Schuster, so dick, dass schränkt die Wahrnehmung ein. Man kann dann den Kopf nicht mehr drehen, so wie es sich für einen anständigen Menschen geziemt.“ – „Mein Vorgesetzter ist ein Geistesmensch.“ – „Es gibt aber ein Limit, die der Mensch nicht überschreiten soll, wenn er schon zunimmt. Und diese heisst: Ich kann ihn nicht mehr sehen. Ihr Meister ist weit über dieses Limit hinaus gewachsen, was seinen Bauch angeht.“ – „Was meinen Sie damit? Ich verstehe nicht, worauf Sie raus wollen.“ – „Ich werde es Ihnen erklären. Das, was in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt, liegt beim Mangel unter der Gürtellinie. Wenn die Linie, welche ein Gürtel einschnüren soll, einen derartigen Umfang annimmt, dass kein Gürtel um den Bauch mehr passt, geschweige denn die eigene Hand die Gürtelschnalle zu erreichen und somit zu schliessen vermag, dann kann der Betroffene beim besten Willen das, was am Manne unter dem Bauch kommt, nicht mehr einsehen, wenn dann doch, dann nur mit einem Spiegel. Und in gewissen Fällen nützt auch ein Spiegel nichts mehr, weil der Bauch bis über die Schenkel hinab reicht. Zu bücken vermag sich ein solches Übergewicht auch nicht mehr. Der Bauch hängt ihm dabei im Weg. Der Bauch würde ihn glatt zum Boden hinab ziehen. Kein Rücken hält einem solchen Gewicht stand. Es ist an Ihnen zu beurteilen, in welchem Stadium von Bauch (…)

Fortsetzung

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