sch-ach-zzzzcl-Fish

zzzzcl Fish

 

Der Pfau ist ein Trotz, gefährdet immerfort bis in die äusserste Spitze jeder seiner Federn, das, nicht aus Trotz, trotzdem, erhobenen Hauptes Gras pickend, den Lauf durch die Zeiten ertrotzt. Wie quält sich da ganz anders der Schreiber durch seine Zeilen, der dabei der Intuition die besten Eingaben für sein Werkchen abtrotzt.

Nach Wörtern pickt, die er zu Sätzen zusammen setzt, willens, mit seinen wortkomponierten Konstruktionen des Pfaus natürliche Ausstrahlungskraft an zu streben und aus zu stechen. Doch des Schreibers Schreiben kreiert lediglich einen gerupften Pfau, der durch die Zeiten stolpert und stockt.

Erhaben zeigt sich der Pfau auf seinen Pfaden. Darum leiht er niemandem seine Pracht. Dreht seinen Körper weg, wenn ihm eine Zeile naht; der Schreiber gar keck, seine Feder zum Kiel erhebend, denkt und sich einbildet, er könne diese nach dem Vorbild des Pfaus als Feder über die Zeilen ziehen und dem Blatt ein Kleid aus Pfauenfedern an legen.

Fortsetzung

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