sch-ach-zzzzci-Mahi

zzzzci Mahi

 

Der Pfau schlingt sich kein Netz um die Hüfte, um Aufmerksamkeit zu erheischen und andere einzufangen. Er legt mit Farbenmacht und als hundertfaches Augenzwinkern einer ineinander spielenden, filigranvielscheckig ausgestalteten, weit ausgefalteten Flechtenfläche einen feinziselierten und vollendet gestalteten Patchworkteppich aus feinen Fasern um sich, über welchen fremde Augen trunkenen Blickes schreiten.

Wie der Büchernarr seine Bibliothek feinfühlig hütet, führt die Barhalterin ihre lichtfrohe Augenweide aus Flaschen, Etiketten und Gläsern gewissenhaft und jongliert die drei Elemente tüchtig, so dass ganz verschiedenartige Getränke entstehen. Ganz so wie die Schankdame vor ihrer Spirituosenbibliothek verharrt, bevor sie sich für die Mischung eines neuen, bunten Cocktails entscheidet, steht der Privatbibliothekar vor seiner Bücherfront, selber darüber verwundert, was er aus der bibilophilen Welt zusammen getragen hat.

Die Büchergemeinschaft als Wand und die Flaschengilde in den Regalen gehen aufeinander zu, indem sich die Vielfalt der verschieden beschrifteten Flaschenhälse und Bäuche erfolgreich mit all den Varianten der Buchdesigns misst. In der Bücherwand stehen schmale, breite, hohe Druckerzeugnisse, darunter solche gar von zierlicher Gestalt, dies neben Wälzern, Gesamtausgaben, Gedichtbändchen, wertvollen Einzelstücken und Folianten.

 

Fortsetzung

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