sch-ach-zzzzch-Mokri

zzzzch Mokri

 

Wenn sich der Pfau als Strauss vielfach besungener Naturschönheit öffnet, die allen Wald- und Wiesengefahren trotzt, selbst der Steppe, die ihre Stäbe dem radgleichen Federwerk in den Weg legt, dann gleicht er, wie er seinen Weg abschreitet, der fröhlichen, umtriebigen und aufgeschlossenen Bartenderin.

Sie verwaltet in grosser Freiheit ihr bunte Likörbibliothek und folgt, wenn sie ihre Cocktailprachtsgebilde prickelnd, schüttelnd und krachend aufmischt, genüsslich den reichhaltigen Ordnungsvariationen, welche die unreglementierte Einbildungskraft vorgibt. Zum Abschluss schiebt die Dame als Hals einen bunten Trinkhalm in die gequirlte Flüssigkeit. Das Mundstück wendet sie dem süffisant wartenden Gast an der Theke zu. Ihm ist nun danach, als blicke ihm aus dem farbigen Getränk auf einmal der Pfau ins Gesicht.

Ist die Bewegung des Pfaus ein Tanz? Wenn wippend sein umfangreiches Federkleid bei jedem Schritt vorwärts geht und wieder rückwärts weicht, dann wirkt der Pfau, als werbe er bei allen, die sich ihm in den Weg stellen wollen, für freies Wegrecht.

 

Fortsetzung

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