sch-ach-zzzzcg-Shahram

zzzzcg Shahram

 

Über allem steht der Pfau, schützend, beschützend, ein zarter Flor, damit das Leben Bestand hat und weiter geht. Welcher Ordnung folgt der Pfau? Er tritt über die Ordnung hinweg und öffnet sein gewaltiges Rad und legt es über das Bild, das die Augen irritieren könnte als Spiegel seiner selbst, des Betrachters. Dieser wird zum Pfau, der sich selber bewundert.

Der Pfau fächelt mit seinem Gefieder dem kleinkarierten Fachwerkregal der Ordnung mechanisch genau ausgerichteter Normenraster den Glitzer von Flieder, den Glanz erwartungsvoller Augen, suchender Lippen, grosszügigen Genusses und süsser Sprüche zu.

Der Pfau belastet mit seiner Leichtigkeit, die als umfassendes Strahlenwerk aus seinem Federnmeer wunderbar garniert heraus springt, engdenkerische Schablonenmache. Er spreizt wie ein Brecheisen aus hundert geschmückten Federkielen kühn und stolz schreitend die formal richtig gesetzte Wand der trotteligen Abnicker auf, die sich wie die alten, grauen Weiden nach den strengen Vorschriften des stählernen Strahlenkranzes autokraten Gleichsinns in identische Richtung stellen und gegebenenfalls einknicken; richtet jene auf, die sich nach dem Wind beugen; obduziert den Paragraphenwald.

 

Fortsetzung

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