sch-ach-zzzzce-einen

zzzzce einen

 

Die Schönheit, die zuweilen ein seltsames, manchmal verschwenderisch aufgemachtes Kleid trägt, dem Pfauen gleich und doch kaum erkennbar des Nachts, des Tags, kann an einem Tisch sitzen, einsam; sich nach nichts Anderem sehnen, als jemandem durchs Haupthaar zu fahren – als Zeichen der Zuneigung, durchs Gemächtehaar, den Venuswald als Zeichen des Begehrens – wonach? Nach tiefer Nähe.

Mann und Frau, suchend. Jeder ein Pfau, jede ein Pfau. Gequält vom unerfüllten Wunsch nach jemandes Begleitung. Mitgehören, ohne gefangen zu sein. Lieben. Eingegrenzt und doch frei. Das Gegenteil sein von einem einsamen Recht Sprechenden, einem Richter, der, eingekerkert durch die Gesetze, nicht über seinen Schatten springen kann; von einem Priester, der von anderen Menschen seine Finger lassen muss; von einem einsamen Menschen.

Das Gegenteil sein von einem Callboy, der Prostituierten, die auf Geschenke wartet; Geld, das Menschen geben, die mehr Berührung suchen, als ein Augenkontakt gewährt. Dem Tänzer, der auf dem Tanzboten die Leute erfreute und nun durch den Tag zieht. Niemand begleitet ihn.

 

Fortsetzung

 

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