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Der Pfau, wenn er nach seiner Art geschlechtlich weit die Pracht seines Gefieders öffnet und in seine Federnblüte keck wie eine Lanze Hals und Kopf stramm und stark in das Bild setzt, bereit für den Liebestanz und dem anschliessenden Liebesakt – eh, ja, der Mann hebt Schultern und Brust und grüsst vom Tisch, die Frau zurück. Er traf ihren Blick, der, umrandet von einem wunderbaren Kranz aus feinem Haar, zu ihm fand. Oder verhält es sich umgekehrt? Hebt der Mann, gleich dem Pfau, dieser Hals und Haupt, er Schultern und Brust, grüsst vom Tisch die Frau zurück, bar aller Wunden, vertrauensvoll und herausfordernd?

Bezauberndes Spiel des Pfaus. Sein Rad ein Gruss. Reine Schönheit. Süsse Verwirrung der Sprache. Pfauenstark. Zerbrechlich wie eine Feder des Pfauenrads ist zuweilen die Sprache. Auch wenn ein neuer Kontakt zwischen zwei Menschen entsteht.

Der Anblick des Pfaus entfacht grosse Sprengkraft, entstandene Bilder zerstieben sehr schnell, die Inspirationen erhält aus dem Federnmeer frische Eingebungen und die Aufmerksamkeit wendet sich neuen Gebieten zu, so zum Beispiel Aktivitäten, die allerlei Kurzweil versprechen: Eine Strasse ist ins trübe Licht einer schwach rot leuchtenden Laterne getränkt. Der Weg führt zu einer Bar. Dieser nähern sich der gefreite Freie und die gefeierte Konkubine und nehmen sich für die Liebe einer kurzen Nacht auf.

 

Fortsetzung

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