sch-ach-zzzzby-die

zzzzby die

 

Die Blumen stehen in zwei Reihen, einander gegenüber gestellt. Als ein Doppel-Spalier. Wie zum Paartanz bereit. Der auf Berührung basiert. Körper zu Körper. Körper an Körper. Jede Faser gespannt. Die Sehnen sehnen sich auf die Vereinigung in der Bewegung. Tanz, der verbindet. Die rotgelippten Blütenkelche blicken sich erwartungsvoll an. In einer Farbintensität, Anspannung, Majestät, die nur der Federring des Pfaus wiedergeben kann.

Eine der beiden Blumenreihen beginnt sich zu rühren. Auftakt zur Begegnung. Die schmalen, nackten Stängel nähern sich tänzelnd der anderen Reihe, beginnen die wartenden Stöcke zart anzustossen, beschwingter zu berühren, in schlüpfriger Absicht zu umschlingen.

Des Pfaus farbenfrohes Kleid nimmt auf seine Art die nuancenreichen roten, gelben und grünen Tönungen des beginnenden Reigens auf. Die Begeisterung der einander sich umfassenden und wieder trennenden Paare steigt, die Gier steigert sich. Die Liebesgespanne geraten aneinander, ineinander.

 

Fortsetzung

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