sch-ach-zzzzbw-Kampf

zzzbw Kampf

 

Wie eine riesenhafte Muschel gespreizt das Kleid, ihr an Erhabenheit jedoch nicht ebenbürtig, sondern diese weit übertrumpfend mit dem klaren, vielmustrigen Gefieder, ragt der Pfau als Wand auf. Ein wunderbares Gemälde öffnet sich: Erstarrt blickt ein Schlangenkopf in den Federnring, gebannt durch die zahlreichen Augen, welche ihn aus den zart gebauten Wedeln anstarren.

Am Perlmutt beisst sich die Schlange die Zähne aus. Am Gewand, das der Pfau vor ihr öffnet, scheitert schon vor dem Angriff der Mut. Aus tausend Schönheitssplittern setzt sich der Federschmuck zu einem gebogenen Ganzen zusammen, zu einem mächtigen Schild von aussergewöhnlichem Liebreiz. Der Schlange Kopf weicht zurück und taucht weg.

Wer mit huldvoller Achtsamkeit in dieses Schutzschild hinein schaut, dem stockt der Atem. Jede Feder eine Botschaft. Ein Blendwerk mitten ins Gesicht. Ein Rauschen geht durch den Wald. Aus den Federn des Pfaus springen tausend Augen, sprengen das Bild, das in alle Richtungen davon fliegt. Ein Fächer aus Farben. Ein Fach, das keine Schublade, keinen Knoten, keinen Knorks kennt. Sondern Explosionen.

 

Fortsetzung

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