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Der Tag zwingt den Menschen in den Wald zu gehen, damit er sein Leben besteht und somit selber sein Netz auslegen kann, das sich als Schlinge um die Anderen legt. Das Leben ist ein Hegen und Legen von Netzen, in welchen die Schwachen schnell straucheln, die Starken erwürgt werden.

Nur wer sein Netz sorgfältig knüpft, ist gut bewahrt, solange das Netz nicht reisst. Krankheit, plötzliche Armut und Partnerverlust schneiden als kräftige Scheren, wenn es darum geht, die zusammenhaltenden Fäden zu kappen und die Festigkeit des Netzes zu schwächen. Das Netz, das mit einem Mal lose wird, erfordert vom solcherart auf einmal schnell Geschwächten viel Aufwand und Kraft, um das Knüpfwerk wieder in die ursprüngliche Stabilität zurück zu führen. Einzig das erneut in Stand gesetzte vielfältige und heimtückische Gewebe vermag seine volle Wirkung zu entfalten und diese erst, nachdem die notwendige Spannkraft auf das ganze Gewirk richtig verteilt ist.

Kraft und Aufwand zehren an den Kräften, die zu erhalten, der Energiebedarf immens ist. Der Gang durch den Wald bietet kurzzeitig Erholung. Nicht das Streifen der Sohlen über Pilze, Blätter und Tannzapfen gefährdet den Gang durch das Gehölz. Auf Lichtungen aus Erde, wo kein Blatt den Boden trübt, findet der Fuss festen Tritt und Sicherheit vor dem Netz, das der Waldboden zwischen Stauden und Baumstrünken nach den Wanderern auswirft. Ein Trug aber ist der Wald.

 

Fortsetzung

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