sch-ach-zzzzbk-Anna

zzzzbk Anna

 

Verglichen zu dieser Waldwelt stellt das Schach eine geringe Ordnung dar, die mit nichts anderem als einem bequemen Spaziergang durch eine geschützte Zone verglichen werden kann; die für nichts anderes als einen bequemen Ausflug durch einen Wald steht, der seine Netze für eine geringe Dauer eingefahren hat und in welchem sich die Spinne für eine Siesta zurück gezogen und zur Ruhe gelegt hat, darauf wartet, dass neue Nahrung in die Falle fällt und sich zu ihrem mundgerechten Gericht verwandelt. Jeder weitere Kadaver erfreut ihr Riechorgan.

Das Futterfangnetz schwingt im Wind. Dieser trocknet die Beute aus. Mit der Zeit gleicht der Beuteauffangapparat der Spinne einem Fischernetz, in welchem allerlei Getier hängen geblieben ist und den Geist aufgegeben hat. Das Leben schützt diese Wesen nicht mehr, sondern überlässt sie dem Futtertrog.

Die Mumifizierung von all dem, was ins Netz gerät, führt dazu, dass die Gefallenen nur noch als Frass der Spinne dienen, deren Magensäuren harren und somit aller Möglichkeiten, welche ihnen das Fädenziehen bot, beraubt sind. Das Netz ist ihnen zum Strang geworden, der sie erwürgte.

 

Fortsetzung

 

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