sch-ach-zzzzbg-andere

zzzzbg andere

 

Das Netz ist ein Holen und Geholt werden. Fallenlassen und Schnappen. Wer zur Ruhe kommt, ist verloren. Wer zur Ruhe kommt, wird aufgedeckt. Tischlein deck dich der Spinne. Wie der Denker sagte, ist die Welt ein Dschungel, in welchem alles alles beäugt. Das Andere ist die Hölle und, wie jener Schreiber feststellt, auch das Paradies, so lange dieses Paradies sich nicht in eine Hölle verwandelt.

Der Wald, der sein Reich nicht mit einem wunderbar, mathematisch geordneten Netz überzieht, nicht am Schachbrett also das Mass seiner Gliederung nimmt, sondern die Fäden unregelmässig in alle Richtungen fährt, gestaltet sich als eine Folge von Fallen, in denen alles, was lebt, all zu oft während seines Lebens fällt, bis es sich schliesslich nicht mehr befreien kann. Nur die besten Stehaufmännchen richten sich wieder auf, bis auch ihnen der Schwung ausgeht.

Die Welt ist ein Wald aus Netzen, an welchen die Menschheit eifrig knüpft und immer wieder neue Laschen anfügt, welche sich als Strick um Anderer Hälse legen und einfangen, was sich zu weit in die Netze hinaus wagt. Schwapp, der Kopf ist weg. Die Schlange zögert nicht; auch die Spinne, wenn sie tut, als warte sie, des Wartens aber nimmer müde wird.

 

Fortsetzung

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