sch-ach-zzzzax-knechten

zzzzax knechten

 

Das gilt auch für die Literatur. Wer sich in den Fängen einer Geschichte verfängt, verstrickt sich bald so sonderbar, dass es kein Rauskommen mehr gibt. Was ein Schreiber gedichtet hat, kann sich durchaus zu einem alles bestimmenden Stück Wahrheit im Hirn eines Lesenarren oder einer Bibliomanin ausbilden. Gegen diese eingeschworene Realität vermag das Leben und alles, was die Gesellschaft an psychologischer Hilfe bereit gestellt hat, um den Weg zurück auf den festen Boden eines selbstbestimmten Tagesablaufs zu weisen, zuweilen keine Abhilfe zu schaffen.

Dem Geist, der Geschichten schreibt, offenbaren Missgriffe in den Wald der gesellschaftlichen Anstandsregeln oder das Abdriften in das heimtückische Gefüge literarischer Scheinwelten noch nicht gekannte Formen von Verflechtung. Der Wald nimmt eine ganz neue Gestalt an.

Die Bäume werfen Schatten. Diese decken den Waldboden als wechselflechtiges Netz ab, das sich im Spiel der unregelmässig einfallenden Sonnenstrahlen nicht von langem Bestand erweist, sondern hierhin, dorthin wendet. Das Schattenspiel der Äste und Blätter zeichnet stets variierende Formen auf den Waldgrund. Die Spinne entwirft ein ganz anderes Netz.

 

Fortsetzung

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