sch-ach-zzzzaw-Menschen

zzzzaw Menschen

 

Der Wald gestaltet sein Eigenleben auf verschiedenen Höhen. Obenauf schwingen die Baumkronen. Im Mittelteil verweben sich zu einem grandiosen, naturgestalteten Fachwerk Baumstämme, Stümpfe und weniger hoch wachsende Gehölze wie Sträucher, Buschwerk und Haselruten. Zuunterst schliesslich als Basis die Wurzeln und die Erde, die einen vielfach ineinander greifenden Nährboden aus verschiedenerlei Geflechten formen.

Die Humifizierung von all dem, was auf den Boden fällt, führt dazu, dass aus allem Gefallenen Neues entsteht und wächst. Der Wald spriesst. Eine unheimlich grosse Anzahl an Holz, Dickicht, Gestrüpp, Nebelstreifen und alten, grauen Weiden gestalten den Forst aus, der, je nach Tageszeit wechselnd, in verschiedene Richtung, unzählige Schatten wirft. Wie fasst eine Geschichte in einer solchen Wechselhaftigkeit Fuss, damit sie einen sicheren Stand im irdenen Granulat des eigentlichen, seichten, immer wieder geschichtsträchtigen Waldbodens findet?

Wurzeln, Kletten, moosversehrtes Steingelände, bizarre Baumstrünke, Feuchtgebiete erweisen sich als das geeignete Tummelfeld zahlreicher Fehltritte. Der Wald birgt ein Arsenal voller Fallen. Wer stolpert, fängt sich auf. Wer sich nicht auffängt, bleibt hängen. Lakonisch kommentiert der Schatz der Redewendungen folgenschwere Tritte ins Fettnäpfchen mit der Bemerkung: „Geschichten, die das Leben schreibt“.

 

Fortsetzung

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