sch-ach-zzzzau-die

zzzzau die

 

Niemand entgeht dem Wald. Niemand kann sich von ihm lösen. Wer’s versucht, wird von der Natur eingeholt. Ob Strubbelkopf, gefärbtes Haar, rasiert oder unrasiert, ein Stück Wald tragen alle Leute in sich. Bart und Haupthaar und alles, was dem Menschen seit seiner Urzeit an Haaren geblieben ist und jeweils in den Jugendjahren zu spriessen beginnt, verschiedene Körperstellen behaarend und schmückend, erinnern ihn an die Kraft des Waldes. Die Pelzresiduen zeigen die Schönheit der Natur, die sich immer neu bildet und mit jedem neuen Morgen nach triebdurchlebter Nacht wieder geweckt werden will.

Der Wald, der selber nicht danach aussieht, als würde er auf Menschenbeine achten, nach deren spezifisch männlichen oder weiblichen Ausgestaltung Ausschau halten, den menschlichen Körper und seine fortpflanzungsbedingte Formung zu einem sexuell sinnlich überzeugenden Gebilde zueinander führen, ist überall zu jeder Tag und Nachtzeit. Er ruft den Leuten in Erinnerung, dass sie in einem Wald voll Bäumen nicht allein sein können.

Der Wald umfasst, wie ein Körper, jene, die ihn betreten. Der Wald will, dass seine Besucher und Bewohner, welchen Geschlechts auch immer, sich achtsam in ihm bewegen. Der Wald ist die grosse Ruhe. Er hat Zeit. Jedoch dringt das Leben tief in diesen hinein. Es greift nach allem, was sich in seinen Gefilden bewegt. Die Geschichten, die in diesem Umfeld geboren werden, gehen mit. Tausend Lieben werden geboren.

Fortsetzung

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