sch-ach-zzzzat-Unsinnsregime

zzzzat Unsinnsregime

 

Das Geschlechtliche ist der Blick in eine Welt, die der Mensch eigentlich nicht kennt, auch wenn er mit seiner eigenen Anatomie bestens vertraut ist. Er sieht sich dennoch als Baum, als Stamm, der dazu gehört und das Bestehen seines Seins als Rasse immer weiter mit gibt. Doch vor lauter Bäumen, die ihn umgeben und ihn als ihresgleichen einnehmen, als Teil dessen, was sich auf dem Planeten an Leben entfaltet, sieht er nicht in die Tiefe des Waldes hinein.

Die weiter weg stehenden Bäume, weiter entfernten Gegenden seines Lebensgeviertes bleiben ihm verborgen, wenn er sich nicht als Wanderer zu diesen auf den Weg macht. Mit jedem Schritt, der ihn vom Vertrauten wegführt, entpuppt sich die eigene Welt als ein Teil des Netzes, in welchem das Weiterkommen zunehmend schwieriger wird. Was nah ist, scheint so einfach und verständlich.

Werden die Distanzen grösser, lösen sich die Sicherheiten des Heimatlichen auf. Die Grenzen weichen zurück, entfernen sich und werden kaum noch greifbar. Der Suchende geht auf als ein Teil der vielen Bäume, die im Wald wachsen. Er erkennt, dass in dem Wald neben den vertrauten Bäumen andere Baumsorten wachsen, die ebenso zum Wald gehören.

 

Fortsetzung

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