sch-ach-zzzzae-sie

zzzzae sie

 

Der Körper, solcherart von fremder Kraft in Beschlag genommen, wird zu einem Raum, aus welchem der Betroffene am Liebsten all sogleich hinaus steigen möchte. Tut er das nicht, verbreitet sich das Element des Unbehagens emotionell mit der Zeit oder möglicherweise sehr schnell über weitere Teile des Körpers hinab unter die Kleider. Das Gefühl, eingenommen worden zu sein wie eine mittelalterliche Burg, nachdem der Feind das Tor gestürmt und eingenommen hat, gefällt dem ins Netz Gefallenen nicht.

Die Tür steht offen, Tor für die Toren, die aus sich selbst hinaus wollen; meinen, sie könnten aus sich hinaus steigen, hinaus aus dem Raum, der sich, gut mit Netzen gefüllt und versorgt, zusehends mit Spinnen füllt. Als ob man eingekerkert wär! Achtbeinige geschmeidige Tierchen, die frische Netze ziehen, Fischer verlorener Seelen, welche an ihren eigenen Fragen verzweifeln. Verfangen haben sich die nunmehr Seelenlosen in ihrem sackgassigen Schmetterlingsnetz. Antworten erhalten sie in ihrer ausweglosen Situation nicht mehr.

Hinaus wollen aber die ewigen Toren, die aus dem Menschsein und seinem ständigen Scheitern nichts lernen, in die Natur, Wildnis natürlicher Netze. Dorthin geht jener, der sich aus seiner eigenen Geschichte zu lösen versucht, der Geschichte seines Lebens. Wunderbare Doppeldeutigkeit, die Netze knüpft.

 

Fortsetznng

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