sch-ach-zzzq-sarkastischer

zzzq sarkastischer

 

Nicht dem Würfel in die Regel gepfuscht! Er ist weder Schach noch Wissenschaft, ruft Kurt kurz den Ordnungsplan für den Abend in Erinnerung.

Der Würfel ist weg vom Tisch, echot es von der anderen Ecke der Runde klar und deutlich.

Ich habe ihn noch nicht weg geräumt.

Dann tu es gefälligst, bevor er noch vom Tisch fällt und du ihn am Boden suchen musst, während wir uns oben über das Dessert her machen.

Auch wenn er noch auf dem Tisch liegt, so hat er doch keine Gültigkeit mehr. Seine Munition ist verschossen. Die Desserts sind alle. Er hat ausgedient. Er kann zurück in sein Quartier.

Kurt, wir steigen jetzt in eine neue Dimension unseres Spiels ein, in welcher der Würfel keinen Raum mehr hat.

Den Würfel, den lasst mir unbescholten.

Das werden wir tun, sofern er weggestellt wird.

Deinem Würfel will ich ein Kränzchen winden. Er hat uns allen ein Dessert zugespielt und damit allen, oder fast allen, Entzücken beschert. Darum soll er hoch in meiner Achtung stehen. Gründer, ich gebe dir den Auftrag, einen Friedhof zu schaffen, in welchem alle missratenen und durchgefallen Würfe in Mode, Casino und Spiel beerdigt werden sollen. Das gereicht auch dem Würfel zur Ehre.

Dieser Friedhof wird ein herrliches Kunterbunt werden.

Wenn wir den Würfel jetzt wegräumen, können wir keinen Beitrag zu diesem Friedhof mehr liefern. Ich bin der Meinung, dass wir noch etwas ins Leere würfeln und auf diese Weise mit unseren Schöpfungen zum Angebot des Friedhofs beitragen, auch wenn wir dabei nichts produzieren.

Das ist keine gute Idee.

Das ist eine weitere Bieridee.

Wir könnten als Alternative einen Friedhof anlegen, in welchen alle Bierbäuche hinein gesetzt werden. In diesem könnten wir gegebenenfalls auch all das Fett beerdigen, das wir heute abgenommen haben.

Eine weitere Schnapsidee.

Den Schnaps nehmen wir, um die Blumen zu begiessen, die auf unserem Friedhof spriessen und von unserem Fett genährt werden.

Speckblumen mit Butter angereichert werden wachsen. Mehr liegt bei dem Vorschlag nicht drin. Gelbköpfig wie die Desserts, die wir vor uns haben.

Die sind nicht gelb.

Die Marone ist braun.

Braungelb wie mein Tiramisu à la Marone.

Das Dessert gewinnt wie meine Kugelschreiberwelt an Farbe.

Daraus wollen wir nicht einen Einheitsbrei formen, der als gewürzte Sosse scharf wie Harissa oder fad wie Gelatine geschmeidig aus der weichen Alutube gepresst wird.

 

Fortsetzung

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