sch-ach-zzzc-ums

zzzc ums

 

Erreicht das Knie. Die Sprache hat es dir verschlagen. Die grossen Worte bleiben aus. Grosse Würfe gibt es keine mehr. Kleine nicht. Nichts. Keine Worte. Dein Schweigen. Schweigen. Was nicht mehr ist, sagt nichts mehr. Mir bleiben noch Worte, Glungks. Doch, wohin gehen die? Niemand hört hin. Als ob ich allein wär. Als ob ich zu mir selber spräche. Da niemand zuhört. Niemand ist. Es gibt keine Fortsetzung, wenn das Ende zu geschlagen hat. Bist auch weg, Glungks? Wo bist du? Kein Ton zurück. Ist es an der Zeit, dass auch ich schweige. Erloschen. Als ob ich nicht gewesen wäre. Als ob meine Rache nie gewesen wäre. Ist sie gewesen? Habe ich etwas erreicht? Hat sie etwas erreicht? Wo bin ich? Im Nichts weisst du nicht, dass du gewesen bist. Als ob nie was gewesen wäre. Ich war. War nicht. Was spielt es eine Rolle. In diesen Fragen bleibst du allein. Es ist das Nichts, das nach dir ruft. Es ist ein Dahin. Es ist – den Ruf hörst du noch, als ob du wärst. Doch das war. Wann beginnt das Nichts, das nach dir greift und sich dich holt. Hin zu sich zieht, als ob das Nichts etwas ist, was Kraft hat. Einfach weg, kraftlos. Keine Kraft. Das Nichts ist keine Kraft. Es ist ganz einfach nichts, in das wir hinein sinken. Glungks, du bist weg. Ich seh dich nicht mehr, fühl dich nicht mehr. Wo bist du, damit ich was sagen kann. Weg gesunken. Auf gelöst. Kraft ist keine mehr. Nichts mehr Aufrechtes. Nichts Liegendes. Wie kann ich dir diese Botschaft mitteilen, mit dir teilen? Das ist das Nichts. Kein Gehör. Kein Ton. Als ob nichts wär. Da zieh ich hin. Hin gezogen zu etwas, das ich nicht will. Das Nichts ist ein Wille, wo keiner ist. Es löst sich auf. Es löst mich auf. Auflösend sage ich nichts mehr. Lasse mich auflösen, vergehen. Ich folge dem Nichts. Nichts. Vergeh.

 

*

 

Morgenröte. Landschaften ohne Menschen. Ein Raum ohne Widerhall. Bilder wie von einer anderen Welt. Übertragen von einer Sonde, die auf einem fernen Stern landete. Jenseits des Horizonts. Verbenlos. Ohne Handlung. Chlorgasverseucht. Keine Strassen. Keine Wege. Ohne Fenster. Ohne Aussichten. Still wie das Weltall. Der Gegenpart zum Nichts. Sein und Schein. Das eine endlos, das andere inexistent. Beides fliesst im Nichts zusammen. Darin ein Funke, nicht länger, nicht grösser. Ein Auftauchen aus dem Nichts. Mehr nicht. Und wieder dunkel.

Kein Stein greift in den anderen. Nichts hält. Nichts zerfällt. Nichts bricht auseinander. Keine Griffe. Nichts festzuhalten. Dort, wo kein Ort, geht’s hin. Wo nichts Tritt fasst, ist kein Ort. Der Beschrieb des Aus, des Nichts, gestaltet sich schwierig. Nichts lässt sich über die eigene Auflösung schreiben. Nicht wahrnehmen. Nicht planen. Alles geht dahin. Driftet ab. Kein Gedanke hält. Das Nichts lässt nichts an sich heran. Nimmt sich alles . Ist unnahbar. Das ..

Fortsetzung

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