sch-ach-zzt-Hattar

zzt Hattar

 

Wer will wen hier erwürgen? Wer will wen schlagen. Niemand will dich hängen sehen. Niemand will schlagen. Du musst von deinem hohen Ross der Wissenschaft hinab steigen und unter die Leute finden, die dir nichts Übles wollen, für einen Abend lang, wenigstens, um zu sehen und friedfertig zu erkennen, dass die Kunst des Schachs all deiner Logik ebenbürtig ist. Nichts mehr, nichts weniger.

Ja, Herr Schnepfensskorn, nicht herab fallen, sondern herab steigen.

Sie habe mir gerade noch gefehlt, Herr Schuster, mit ihrer dummen Bemerkung!

Sie sind immer so engstirnig. Das sei hier gesagt, Herr Schnepfensskorn.

Herr Schuster, passen Sie nur auf, was Sie sagen, sonst stehe ich auf und der Stuhl fällt doch noch um. Niemand anderes als Sie wird dann für diesen umgefallenen Stuhl gerade stehen und die Verantwortung tragen müssen.

Nur nicht so hastig. An diesem Vierundsechzig ist ein Stückchen Wahrheit, auch wenn es der Zufall ist, der dieses Stückchen zusammen gefügt hat. Der Zufall hat es gefügt, dass die Stücke sehr gut zusammen passen und Schach und Wissenschaft sich wundervoll ineinander verstricken, bereitet man ihnen dazu das Feld.

Gegen euch alle Vierzehn habe ich einfach keine Chance.

Weil die Vierzehn kein Teiler der Vierundsechzig ist.

Ihr redet mich in Grund und Boden.

Die Sechs dagegen schon, wie wir heute Abend richtig ausgerechnet haben

Bei weitem falsch.

Wenn du das nicht einsiehst.

Was, das?

Den Scharm von zusammen Rechnen, Addieren, Subtrahieren, Dividieren, Infinitesimalisieren und Abstrahieren.

Ihr werdet mit den Zahlen geradezu poetisch. Mein Fett droht ob so viel Einfühlgabe und Narrenzuwendung zu den Zahlen geradezu wie ein Gletscher unter der Erderwärmung ab zu schmelzen und ein zu gehen. Wenn ihr so weiter redet, werde ich noch abnehmen. Ich werde kahl dastehen wie ein Felsental, dem alles Eis abhand gekommen ist. Und solches an einem Abend und Anlass, an welchem wir so viel ineinander gefügtes Geflügel verzehrt haben und so voll gestopft sind, dass wir das Dessert eigentlich gar nicht mehr benötigen und darum noch lange aufsparen können. Wir sind geradezu verpfropft, kulinarisch und geistig.

Das Dessert wirst du uns nicht nehmen!

Du redest um den Brei herum.

Um das Dessert herum!

Solange ihr mir den Brei nicht mit der Wissenschaft vermanscht, ist er mir willkommen.

Sei’s dem! All dein Schaufeln von Wörtern besagt rein gar nichts anderes, als dass du nichts anderes als ganz einfach starrköpfig und selbst eingesegnet in deinem Denken bist und bleibst.

Fortsetzung

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