sch-ach-zzm-glueckbringende

zzm glückbringende

 

Ich will keine Zettel. Keine Ketten. Nichts von Herz. Will keine Ordnung. Nur noch Rache! Rache, Glungks, umwirbt das Chaos. Rache putzt die Ordnung weg. Kehr die Ordnung auf den Kopf. Köpf, die Fleisch noch an den Knochen tragen und nach Dessert gierig harren. Wirf der Dessert-Runde Glieder in die Hexen-Wanne. Kipp die Pfanne obenauf und untendurch. Des Desserts Platte knalle mit hinein. In die Kiste misch die Silberplatte ein. Patz die Sache nicht. Kapp der Lebenden Kraft. Klipp und klar. Die Mulde werd ihr Grab. Klappre wacker. Kos den Tod. Schlag mal zu, mal laut, mal leise. Kriechend, hüpfend, springend, stolpernd geht der Knochen Gang. Ich hör Trompeten nach den letzten Toten rufen. Knochensplitter wonnig klappern. Knirschend in die Glieder jener fahren, die kreischend streitend kuschen, als ob sie noch am Leben wären. Die feschen keuschen Hexen – gerädert und geerdet – will ich keuchend kesseln hören. Krachen auch der Männer kalt zerstossenes Gerippe. Im Kessel soll die Meute kochen. Auf dem Tisch, da kann nichts werden. Der Tisch ist out. Den hast‘ versaut, Glungks! Gurr du nur. Knochenverächter. Ins Gesicht schmeiss ich dir’s, Gedanke: Auf dem Tisch waltet unbeirrt die Ordnung. Du machst mir Schwierigkeiten. Stehst nicht auf meiner Seite. An meiner Seite. Mir zur Seite. Auf den Tisch will ich dich verbannen. Den Tisch hast du erfunden. Ihn in diesen Raum gesetzt. Und die Fünfzehn darum herum gewindet. Gekleckst hast du. Gekleckst hast du und mehr nicht. Den Tisch hast du scheppernd in meine Knochen gestürzt. Im Gerippe, das zu dir spricht, steht ein Tisch. Du bist ein Scheusal. Du heiligst meine Überreste nicht. Ehrst sie nicht. Wirfst sie den Leuten hin. Sie sollen sich an mir bedienen. Gleich Hunden.

Mehr hast du nicht zu sagen? Mehr hast du nicht verdient. Verzottelte Raucherin. Von unserem Sitz aus fehlt uns der Zugriff auf alles, was uns bewegt. Was regst du dich also auf? Geschichten prägen das Geschehen. Geschichten, die kommen und gehen. Niemand weiss woher. Niemand weiss wohin. Geschichten, märchenhaft, fabelhaft. Du kannst sie in deinem losen Schädel nicht fassen. Sie nicht zum Schweigen bringen. Geschichten sind eine Brise, die das Leben auffrischt. Reden, reden über Geschichten. Geschichten reden. Nur deine Zunge, verfault, vom Tode aufgefressen, spricht nicht, vermag keinem Wort mehr Kraft zu geben. Du bist, Tote, zum Schweigen verdammt. Das Dessert wirst du ihnen nicht weg reden, nehmen können.

Äftze nur Glungks. Plumps. Mein Kiefer klappt schon wieder runter. Kocht sein eigenes Süppchen. Dieses kommt ohne Dessert aus. Kocht, und köchelt ohne Spass und Sehnen, ohne Muskeln, ohne Fleisch und ohne Geist und dennoch kraftvoll. Raue Rache heisst mein Mahl. Mein Biss beisst ohne Zähne. Beisst trotzdem. Verdaut ohne Magen. Ohne Blase. Bepisst die Vermaledeiten. Dein Dreieckstisch wird sie nicht schützen.

Fortsetzung

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