sch-ach-zzg-das

zzg das

 

Bezüglich Schrödingers Katze gebe ich euch recht. Den ganzen übrigen Rest eurer Verballhornungen könnt ihr euch hingegen ans Bein streichen. Von den Regeln des Zufalls habe ihr nicht den Schimmer einer Ahnung. Aber ich ahne, ich weiss schon lange, ich haben euch Frauen längst durchschaut, worauf ihr hinaus wollt! Und ich soll bei der Sache einmal mehr zum Lackaffen gemacht werden, den man vor führt, öffentlich, durch das Schaufenster hindurch. Da nützt all eure Katzensprache nichts. Ich mache nicht mit. Meine geliebte, exakte Wissenschaft soll einmal mehr der Lächerlichkeit Preis gegeben werden, indem sie gemeinsam mit dem Schach in einem Topf abgekocht wird. Herr Kurt Schuster, was soll ich tun? Was soll ich unternehmen, damit Sie Ihrem hemmungslosen Lauf Einhalt gebieten und damit aufhören, mir einen Schlag nach dem anderen ins Gesäss zu versetzen, so dass ich mich nicht mit blutenden Gedanken meinem Dessert zu wenden muss, um mir Trost und Labsal zu zu essen, sondern mit meinem juckenden Allerwertesten, den ich Ihnen am liebsten ins Gesicht drücken möchte? Und was resultiert aus dieser ganzen Geschichte? Nichts anderes, als dass ich noch dicker werde. Das alleine erreichen Sie mit der ganzen Inszenierung von diesem Abend und nichts mehr. Wie gesagt – aber nein, ich enthalte mich als einziger Gentleman dieses Abends eines weiteren Kommentars. Kein Wort mehr über das, was ich Ihnen noch zu sagen hätte und was zu hören Sie absolut verdient hätten. Sie haben mich eingeladen, an diesem Abend mit zu schreiten. Ich stelle aber fest, dass sie mich aufgrund Ihres schlecht vorbereiteten vorwärts Schreitens zwingen, mich von Misstritt zu Misstritt vorwärts zu quälen und dabei Schaden an Geist und Seele zu nehmen. Ich hätte Ihnen alles verziehen, was Sie mir bisher angetan haben. Aber nun ziehen Sie wirklich alle Register, die mir den Schnauf ausgehen lassen. Darum kann ich nicht anders, als ab jetzt zu schweigen.

Ich, Herr Schnepfensskorn, kann nichts für die Zahlen, wie ich schon mehrfach betonte habe.

 

Der Erste ist gekillt. Das letzte Stück im Dessertkessel steht noch. Du, mein wahrer Freund, tischst gute Kost auf, nun. Du machst dich. Den Taktstock hältst du fest in der Hand. Lass sie nach deinem Takt tanzen. Schlag auf sie tapfer ein, bis sie alle Reue zeigen und Ruhe geben. Ruhe! Ruhe gebe ihnen alle. Die reden so wissenschaftlich, als ob sie gescheit wären. Das Schweigen kommt ihnen zu. Unentgeltlich. Hyänen sind die Menschen. Diese Runde hat mich als erste zerfleischt. Mich zur Leich gemacht. Sie hatten mich zur Vorspeise. Diese haben sie längst abgetan. Da sitzen sie nun und halten sich am Dessert feil. Scheinheilig. Als ob nichts gewesen wär. Zwischen ihnen, dir und mir. Gut, dass du ihnen den Marsch bläst. Ihnen bei kommst. Einem nach dem anderen. Einer nach der anderen.

Fortsetzung

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s