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Mama’Rone!, radebrecht der junge Mann. Wechselt von der Marone zur Seglers Frau Schoss. Stachelig ist die Liebe, Ebenbild der Marone, die voller Lust am Baume hängt, frisch und feucht und feil. Fall! Fall! Faselt der junge Mann. Fällt nicht. Jede Ordnung erfindet sich neu.

Dein Lied ist ohne Inhalt. Es wird deine Feinde nicht schrecken. Das Dessert steht und lässt sich nicht fällen.

Raun dir selber, modriger Miesmacher, dein ranziges Ende zu. Zerfall! Zerfallender! Zerfall, bis du total zerfallen – oder horch auf mein Liedlein. Hoch führt es dich hinauf zur reifen Frucht, die voller Stacheln im Geäste am Baume hängt. Den Mann in seinem Tiefsten bedrängt. Hocke und horche. Horch, wenn der Mann bricht. Dem Mann, lustgeleert, leergefegt, die Speiche bricht. Die Vettel will mehr, mehr, mehr. Mehr der Maronen. Das Brechen der Räder merkt die Vettel nicht an. Sie reitet den Bus, sticht mit den Stacheln in die Nüsse. Saust ihm das Blut aus dem Hirn, ihm unter den Bauch. Blutig! Blutig! Aus! Aus! Aus! Falle! Falle! Der Rost das Fleisch erwärmt! Verbrennt! Mama’Rone zur Marone wird, die vom Baume fällt. Der Stacheln viele stecken am Mann. Den Kopf nicht eingezogen, oh Mann! Oh Mann! Viele Stacheln stecken im Mann. Der Liebe zur Marone hat ihm stark zugesetzt! Hat ihn stark verletzt! Gehetzt! Gehetzt! Wer die Marone nicht zu meistern vermag, greift nach dem eignen Zauberstab, bis des Bus’s Stachel bricht.

Wer voller Stacheln ist, von der Liebe arg verletzt, der steig in den räderbrechenden Bus. Dem Bus schaut die Maronen-Mume mürrisch nach, schaut auf ihren Maronen-Schoss. Sind die Maronen stachelig? Sind sie geschält? Sind fusselig? Sind sie gequält? Gequält weicht der Stachellehrling. Gestachelt fährt er der Mume davon.

Oh Frau! Der Stachel bewehrte Mann, selbst gestachelt, hängt am eignen Stachel! Ins Abseits geschickt! Feiert Hochzeit, den eignen Stachel geschickt geritzt, gereizt, gerührt, mit sich selbst! Geschickt! Geschickt! Geschickt aufs eigene Meer, ohne Dornen der Mantel, der den mutlosen Mann in seinem Eigenstolze deckt.

Kälte der Lenden. Die kecke Maronen-Mume wirft dem keuschen Mädchen eine Marone hin. Ruft: Strecke deine Stacheln dem Stachel des Jünglings hin. Winterkühl. Du schöne, junge, kühne Meisterin. Aus Winters Kälte wird Frühlings Lust. Du schöne, junge Meisterin.

Ein krauses Lied.

Krass – wie du die Leute reden lässt.

*

Über diese Geschichte sei hinweg gesehen, als ob sie nie erzählt worden wäre.

Ich fahre darum unbeeindruckt mit der Chronik des Abends fort.

 

Fortsetzung

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