sch-ach-zyz-Hand

zyz Hand

 

Herr Schnepfensskorn, für das Schach kann ich nichts. Da sind die Frauen dran.

Was! Wir? Böse Frauen? Schnucke, Süsschen, es wird an der Zeit, dass du dich einer Frau um den Hals wirfst, nur schon damit sie dir helfen kann, deine Vorurteile ab zu bauen. Du musst endlich lernen, was Leben ist, sonst wirst du dieses auf die Fassade Schach und Forschung beschränken, ohne dass du die Würze der Horizontalen zu zweit kennen lernst und genossen hast. Du gehst viel zu vertikal durchs Leben und merkst gar nicht, wie abwechslungsreich und überschaubar das Leben und seine Vergnügen daher kommen. Der Interruptus ist dabei ein recht steifes Pläsier, aber trotzdem ein Pläsierchen. Damit das Schach nicht zu einem Schacheinerlei von vierundsechzig Feldern verkommt, braucht es die Frau, die den Mann auf Vordermann bringt, so dass er die Frau besteigt und einfühlsam bei ihr einzieht, um, abgesehen vom Entzücken, dass du nicht mit mir teilen willst, dem Leben einen neuen Schwung zu geben. Denn wenn sich Mann satt, schlapp und schwach aus der Frau zurück zieht, lässt er in der Form eines Samenmeeres im Tor der Frau, neuem Leben eine Chance gebend, eine ganz klare Botschaft zurück, deren Basis die ominöse Zahl Vierundsechzig bildet. Hast du verstanden, Kurtchen, was ich dir mitgeteilt habe oder bist du schachmattschwach, so dass du nichts mehr verstehst?

Arigia, du hast dich selbst und uns alle übertroffen, ruft Kunigunde.

Ich habe rein nichts verstanden.

Wovon sprechen die, so Vladimir –

Wladimir! Tu nicht so. Wenn ein Mann und eine Frau zusammen tun, was wir gemeinsam innig zu teilen pflegen, dann pflegt, sofern von den beiden ungeschützt vorgegangen worden ist, sich eben genau diese Entwicklung in Gang zu setzen, von der Arigia gerade sprach.

Reproduktion. Freund, das Wort sagt schon alles, woran Männlein und Weiblein Freud haben.

Na, siehst du, Kurtchen, die beiden haben ganz genau verstanden haben, was der Unterschied ist, wenn zwei Männer Sex miteinander haben und nicht eine Frau und ein Mann. Mann, Kurt, was schaust du mich wieder so an. Mein Liebchen, du bist doch nicht etwa interrupiert. Du musst dir ein Kätzchen zutun, dass dir auf die Sprünge hilft. Sonst holt dich noch ein Kater und du wirst dann den Weg gehen, den Wladimir und Vladidir vorbildlich und mit viel Elan und Überzeugung gemeinsam abschreiten.

Fortsetzung

 

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