sch-ach-zyx-unbarmherzige

zyx unbarmherzige

 

Erspar die uns, sonst verlängert sich deine Geschichte noch um jenen Koeffizient, den du uns zu erzählen beabsichtigst.

Stimmt! Ganz richtig. Auch ich habe jetzt weder Musse, Übersicht noch Zeit, um auszurechnen, was ich euch zu nennen beabsichtigte. So viel gilt es nur zu wissen: Die von mir nicht genannte Zahl ist ganz einfach riesengross. Glaubt mir das. Und zwar so gross, dass unsere Fünfzehner-Runde mehrfach in jenen Topf passen würde, der nötige wäre, um diese Zahl zu fassen – würden deren Ziffern nicht aneinander gereiht, sondern als Ziffernklumpen zu einem Haufen zusammen gefügt. Folgendes muss ich aber anführen, ihr Damen: Euch wird es nicht gelingen, mir trotz des immensen Betrags, den ich euch nun nicht vorrechne, das Schachbrett verschlagen als der Weisheit letzter Schluss einschmeichelnd zu präsentieren, was das Geheimnis des Lebens angeht. Ich rieche den Braten, den ihr vorbereitet. Eure Katzenaugen habe ich durchschaut. Das, was ihr mit Dynamik und Statik andeutet und anpreist, vermag dem Schach mit seinen vierundsechzig Feldern und zwei Mal sechzehn Klötzen, die in wenig variierender Form zur Verfügung stehen und nach den Regeln geführt werden, welche das Spiel zur Verfügung stellt, um auf dem Brett den Sieger, meine Damen: den Sieger! zu eruieren, nicht das Wasser zu reichen. Ich ahne, worauf ihr schlaue Geschöpfe hinaus wollt, eure Katzenleiber manövriert. Ich betone darum ein weiteres Mal: Dieses Schachspiel macht mich ganz einfach nicht an, um damit dem Leben und seinen Schlichen auf die Spur zu kommen.

Gut geklagt, Welm , du hast der Statik das Lob gesungen.

Das kann nicht sein. Ich singe nie das Lob des Schachs.

Der Statik bist du an den Kragen gefahren. Das habe ich schon verstanden, mein lieber Welm. Doch das von dir vielgeschmähte Schach verfügt über einen ganz bestimmten Bestandteil des Lebens. Die Zahl Vierundsechzig wirst du dem Schachspiel nicht ab reden können.

Mit meinen Ahnungen bin ich auf dem richtigen Weg. Euren Zahlenkaviar werdet ihr mir doch nicht in die Augen streuen! Von Kab bestochen wollt ihr meine Wissenschaft schlecht machen, indem ihr sie auf das Niveau des schnöden Brettspiels hinab zieht. Herr Schuster, was tun Sie mir mit dieser Einladung an? Was habt Ihr mir mit dieser angetan?

Fortsetzung

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Eine Antwort zu “sch-ach-zyx-unbarmherzige

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