sch-ach-zyn-laecherliches

zyn lächerliches

 

Gehren und Begehren! Dein Ziel hast du klar definiert: Du bist auf Geld aus. Der Karren soll dir Spielglück bringen. Dass der Karren kommen soll: Den Vorschlag unterstütze ich. Aber Geld soll er uns nicht bringen. Das ist zu schnöde gedacht. Und auch nicht sehr nachhaltig und weit. Die einen Menschen lieben das Geld und geben es nicht aus. In Gier und Geiz bleiben sie auf diesem sitzen. Dir fehlt dieses Geld und darum fällt es bei dir unter die Kategorie Begehren. Damit kommst du aber nicht weiter, als Künstler und Kürer von Friedhöfen und Umschreiber von Büchern. Kunst ist kein Suchen, mein Freund. Sie ist ein Umsetzen von Nichts, wenn nichts vorhanden ist. Das ist dein Fall. Kunststück, dass du Geld auf dem Karren haben willst, wenn dir zur Kunst, Geld auf dem Karren zu haben, die Fähigkeiten fehlen und du darum Karren auf Geld reimst, was aber in unserer Sprache völlig daneben geht, doziert Kaspar.

Mit der Ordnung ist es wie mit dem Geiz: Einige rechnen mit dem Geld, nicht um reich zu werden, sondern aus Geiz. Sie zählen es immer wieder durch, um zu prüfen, ob der Betrag gleich geblieben ist. Sie überprüfen in penetranter Regelmässigkeit die konstant bleibende Geldsumme. Das wieder und wieder Zählen bildet ihren Zeitvertreib. Wer auf diese Weise seine Zeit vertreibt, gibt kein Geld aus. Das Geld treibt sie zu nichts an. Nirgends, und sind darum nirgends. Solange das Geld sich nicht bewegt, spielen sie ihr Einmaleins des Geizes, geben sich dem Reiz des Geldausgebens und Gelddurchzählens hin. Für diese wird der Wagen mit dem Geld nie vorfahren. Sie spannen sich wie einen Esel selber vor den Karren und ziehen ihn davon. So wird es auch uns ergehen, wenn wir mit den Zahlen ähnlich geizig vorgehen wie der Geizige mit seinem Geld. Lasst uns darum über Zahlen reden und nicht am Geiz hängen. Wir wollen keine Ausreden zählen, sondern vorwärts machen und klären, was es mit den Zahlen auf sich hat, die uns die Frauen präsentieren.

*

Jetzt, siehst du, was du angerichtet hast! Du musst zurück buchstabieren, den Buchstaben wieder ihren Platz geben in dieser Geschichte. Nicht einen anderen Platzhalter frei walten lassen. Sondern Du ihre Geschichte erzählen. Selber wieder Schreiber werden. Ihre Geschichte nicht den Zahlen überlassen und den Zahlen den Weg bereiten. Du lässt sie walten. Frei und schrankenlos. Du hast nicht mehr Gewalt über sie. Tu etwas. Mal den Zahlenteufel an die Wand und lass die Wand über sie zusammenstürzen. Der Teufel soll die Bande verschlingen. Ich will Kultur, Kunst und Kautabak und keine klaren Zahlen. Mach ihnen den Gar aus. Reiss das Kraut aus. Häcksel mach aus ihnen, den du ihnen in den Mund stopfst. Sie sollen an ihren Zahlen ersticken. Wenn du nichts tust, dann nenne ich die Glungks. Von jetzt ab. Von jetzt an. Mehr bist du nicht wert. Das ist ein Name, der keiner ist und niemanden bezeichnet. Du bist ein solcher. Du bist ein Niemand.

Fortsetzung

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