sch-ach-zyd-Ruslan

zyd Ruslan

Ja, ergänzt Jette, von euren Wunschzahlen beherzigen wir lediglich die Sechzig und schlagen der auch noch etwas hinzu, damit sie zur magischen Zahl des Schachs mutiert, der Vierundsechzig. Vierundsechzig Felder, eine Zahl, die aussieht, als sei sie zufällig gewählt. Als ob zweiunddreissig Figuren absichtslos gesetzt wären. Es hätten auch sechsunddreissig Figuren sein können, die sich auf zweiundsiebzig Feldern tummeln, achtundzwanzig Figuren für sechsundfünfzig Felder, oder, damit die quadratische Form des Spielfeldes gewahrt bleibt, einundachtzig oder gar hundert Felder. Aber nein, die Denker, die auf die vierundsechzig Felder setzten, haben möglicherweise, ohne die Zusammenhänge zu kennen, besser ins Herzstück des Lebens, welches das Schachspiel wieder gibt, getroffen, als sie geahnt haben können.

Jene mögen geahnt haben. Ich hingegen weiss, dass wir genau drei Masseinheiten Desserts vom Beginn des Verzehrs des kostbaren Gutes entfernt liegen, das auf unseren Tellern ruht, meint Fussg.

Also, wenn ich an die Vielzahl der Schachbrettfelder denke, die Jette uns vorgerechnet hat, und mir dabei die drei verbleibenden Desserts anschaue, die in der Mitte der Tischplatte ausharren, dann sage ich mir, dass diese Dreiereinheit mehr gefestigte Übersicht bietet als das Sammelsurium an variierenden Schachbrettgrössen, die uns eben vorgerechnet wurden, meint Kaspar. Denn eine dieser süssen und göttlichen Speiseeinheiten werde ich mir greifen können, während die ganze Schachbrettarithmetik, die uns vorgesetzt wird, mir zwischen den Fingern davon gleitet.

Unter den drei süssen Portionen, die noch verteilt werden müssen, steckt ein elegantes Farbenfeuerwerk, das in seiner Pracht und Vollkommenheit jenem meiner Kugelscheiber in nichts nachsteht. Zwei der drei verbleibenden Desserts decken farbenmässig mit den Komponenten, die sie bereit halten, lediglich einen gering grossen Teil meines Kugelschreiberangebots ab. Ich gebe zu: Bei dem einem der noch feil stehenden Stücke ist die Farbenvielfalt sogar etwas schlicht gehalten, entspricht also einer Kugelschreiberkollektion, die sich im schöpferischen Bereich eher zurück hält. Ich stelle zudem fest, dass ich die Marone als Leitfarbe für meine Kollektionen noch nicht entdeckt habe. Das kann aber noch werden. Ich werde die erste Kollektion, in welcher ich dieses Braun als Grundlack verwende, nach dieser Dessertplatte und der Eingepackten Marone benennen.

Danke, das ist sehr viel der Ehre, kommt es unisono von Arigia, Kurt und Gründer.

*

Fortsetzung

 

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Eine Antwort zu “sch-ach-zyd-Ruslan

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