sch-ach-zxz-Maria

zxz Maria

 

Du redest wieder einmal aus deiner dunklen Warte, die sich das Ende nennt, willst jene, die nicht bei uns sind, zu dir nehmen. Du brichst mit einer schweren Last in meine heitere Geschichte ein, die ich nicht mehr nieder schreibe. Du brichst in eine Leere ein. Du willst sie mit deinen schweren Gedanken erdrücken. Ich habe sie begonnen. Ich werde über sie wachen und sie zu Ende bringen. Ich werde mich deinem Willen nach Endzeit widersetzen. Dir wird nicht gelingen, was du willst.

Es ist ihr Ende.

*

Der Tod will vom Draussen in das Rettende hinein. Jenem nach, der vor dem Tod flieht. Dort, wo Reichtum ist, gibt es keinen Tod. Nur die Armut stirbt jeden Tag tausende Tode. Die Trauer, die Tugend, die sich des Traumas der Anderen bewusst ist, stirbt mit. Die Jugend eilt behände über den Tod hinweg. Traut sich alles und wagt das Leben. Die Jugend fetzt, setzt sich über den Tod hinweg. Manchmal ist der Tod schneller.

*

Jene, die nichts haben und doch haben wollen, sind Haie mit der Kraft der Jugend. Sie wollen aus dem Tunnel, das sie bedrängt, raus. Jene, die sich aus ihrem Schicksal winden wollen, drängen an das Schaufenster, stehlen denen drinnen die gesetzte Schau. Sie kommen aus Ländern, wo es tagsüber auch hell ist. Das Leben aber dunkel. Sie drängt es hinaus aus der Heimat, der es am ganzen Allerlei, das beschauliches Leben ausmacht und ermöglicht, mangelt. Besetzen das Schaufenster, das die Sicht auf das schöne Leben erlaubt. Sie kommen über den Seeweg, sie kommen über den Weg. Sie kommen über den Landweg. Die Grenzen sind keine Mauern. Sie kennen Maschen. Entsteht ein Mauer, so bildet diese lediglich ein Fenster zum Drinnen hinein. Dem Reich des Reichtums. Keine Mauern richten sich genug hoch auf, um dieses Reich zu schützen. Der Wohlstand steht allen Menschen gut. Auch denen, die nichts haben, hätten sie diesen. Sie wollen an diesem Gut teilhaben. Das Schaufenster gewährt grosszügig immer Sicht auf den kostenbaren Besitz jener, die alles haben. Auch wenn die Tür zu ist. Wollen die drinnen nicht in ihrer Enge ersticken, muss die Tür eines Tages geöffnet werden.

Keine Trutzburg hat je einmal unendlich Bestand. Dort, wo Kinder fehlen, drängen andere nach. Die Jugend, woher sie auch kommt, macht die Welt immer wieder neu. Holt sie aus der Kälte heraus, die Herzen einnimmt und in Selbstgefälligkeit ertränkt. Andere Länder. Andere Ideen. Der Innenraum füllt sich mit Neuem. Durch die kitzekleinste Kritze dringt dieses hinein. Herein zu denen, die drinnen sitzen. Sie müssten enden, verschlössen sie sich dem Neuen.

Änderungen gehen langsam von statten. Brauchen länger als einen Abend, der mit Maronen gefüllt ist. Lassen sich nicht aufhalten. Auch wenn es die Länge einer Generation braucht und mehr.

Fortsetzung

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