sch-ach-zuy-geplant

zuy geplant

Amateurhaftes Denken führt zur Behauptung, dass Ausserirdische ihre Hand im Spiel hatten, als die Alignements gestaltet wurden. Sobald man aber diesen esoterischen Weg verlässt, folgt sofort die Überlegung, dass der Mensch im damaligen Carnac, dessen ursprünglicher Name nicht überliefert ist, das ganze Gebilde der Alignements mit seinem Geist erfasste. Und an dieser Stelle wird die Analyse spannend.

Prähistorische Funde belegen, dass der Mensch in der Urzeit bereits Gefässe wie Vasen und Tassen mit Punkten und Strichen verzierte. Doch Carnac ist mehr als Schmuck. Die immense Dimension der Anlage spricht dafür, dass sie ihrer Grösse wegen der eigentlichen Verzierung der Landschaft hätte dienen können. In der Gegend befindet sich aber keine Erhebung, kein Berg, der es erlaubt, die Schönheit der Alignements von oben und erst noch als Ganzes wahrzunehmen.

Auf dem Boden der Wirklichkeit bleibend, kann Eines festgehalten werden. Carnac bedeutet zunächst einmal ein ganzes Stück harte Arbeit. Die schon genannte Führerin durch die Alignements, eben jene, die erklärte, dass das Schleppen der Steine den Boden nachhaltig beschädigte, so dass dort für einige Zeit keine Bäume mehr wuchsen und die Steine darum weitherum sichtbar waren, die Leute darum wie auf Wegen zwischen den Steinreihen hindurch gingen; eben diese Führerin wird erklären, dass sich beim Beginn des ersten Alignements, das zunächst beim Ort Carnac liegt, ein stark beschädigter Steinkreis steht, in dessen Zentrum sich ein heute zerstörter Menhir befand.

Von diesem grossen Menhir aus verlaufen die Linien in Richtung Nordwesten. An die Stelle der ersten übergrossen Menhire treten mit zunehmender Entfernung immer kleinere. Zwischendurch wachsen sie wieder zu staatlicher Grösse an. Ganz am Ende der Reihen – wo der Wald die Steinstreifen überwuchert – folgen wieder kleine Gebilde wie als Ausläufer der Anlage.

Hält man sich vor Augen, dass es eine ganz gehörige Zeit benötigt, um diesen Menhirenwald ab zu schreiten, dann wird auch deutlich, wie viel Zeit es brauchte, um diese ganze Einrichtung auf die Beine zu stellen, nachdem die Steine erst einmal her geschleppt worden waren. Zudem wurden sie nicht nach dem Zufallsprinzip hin gesetzt, stehen nicht durcheinander, ungeordnet wie ein dichter Baumbestand, sondern streng in Reih und Glied Spalier.

Fortsetzung

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