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Beileibe nur das nicht! Welm fährt schier aus seinem Stuhl auf. Ich kenne dieses Schach. Die Partien dauern endlos. Wenn wir uns diesem sinnlosen Zeittreiber ausliefern, dann können wir uns auf eine gehörige Warterei einstellen. Das Dessert wird in der Ferne entfliehen, entschwinden, entschweben, zergehen. Das darf nicht geschehen. Darum: Es hat Eile. Ich habe Hunger. Der Würfel ist besser dazu geeignet, die Zeit zu verkürzen. Ich gehe davon aus, dass der Kuchen bereits gebacken ist und wir kein Schach brauchen.

Wenn wir ein Schach mit den Figuren auf dem Brett aufstellen, dann habe ich überhaupt nichts dagegen. Wir könnten abwechslungsweise gegeneinander spielen. Unser Tisch hat drei Seiten. Das macht drei Mannschaften, die nacheinander oder gleichzeitig gegeneinander spielen können. Das wird lustig werden und uns die Zeit vertreiben, bis das Dessert Aktualität wird. Was haltet ihr von meinem klugen Vorschlag, lässt sich Vladidir vernehmen.

Sofern die Figuren aus Marzipan geformt sind und das Feld aus Zuckerguss, kann ich mich durchaus mit dem Vorschlag anfreunden. Ich würde sogar nach dem Würfel greifen und ihn werfen, wenn dies dazu führen würde, dass das Dessert gebracht wird.

Auch ich hätte gegen ein Schachbrett nichts einzuwenden. Unter den Schachbrettern sollen sich sehr schöne Exemplare befinden. Wenn uns jetzt wirklich ein sehr exquisites Brett mit ausserordentlich attraktiven Figuren vorgesetzt wird, dann könnte dessen Betrachtung unsere Gespräche in einem ästhetisch erbaulichen Sinn anregen. Eine schöne Figur, schöne Figuren sind wirklich lieblicher anzuschauen als Knochen, fügt Kunigunde zum Abschluss ihres Votums hinzu.

Die Alternative zu Schachfiguren und Würfel heisst ganz einfach Dessert. Sobald dieses aufgetischt ist, braucht es weder Schach noch Würfel noch Knochen, hält Wladimir in erstaunlicher Sachlichkeit fest.

Fussg meint zu Kurt: Herr Schuster, besteht Aussicht, dass die süsse Nachspeise innert nützlicher Frist aufgetragen wird oder sollen wir uns an die Bar begeben oder gleich dahinter, um uns zur Überbrückung einer längeren kulinarischen Karenzzeit mit genügend Trank zu wappnen? Dort können wir uns in Anbetracht des ausbleibenden Nachgangs selber mit dem bedienen, wonach uns am heftigsten ist.

Fortsetzung

 

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