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zqu Tote

 

Es kommt ganz auf die Tischaufstellung an. Der Tisch, den wir vor uns haben, wird es unserem Schachgrossmeister nicht gestatten, beim Spiel über euren Twisterteppich direkt vor uns zu treten. Das Model lässt in seiner Mitte keinen Raum offen, von wo aus der Schachgrossmeister auf die Spielbretter zugreifen kann. Unsere Tischkonstellation entspricht nicht jener einer seriösen Konferenzsitzung, die es durch einen bequemen Zugang in der Mitte des Möbels dem Personal gestattet, direkt vor jeden Konferenzteilnehmer zu treten, um ihn mit Trank und Akte zu versorgen. Wir verfügen auch nicht über mehrere Tische, die wir in einer Hufeisenform zusammenstellen können, so dass der Schachgrossmeister in unsere Mitte treten kann. Unser in sich geschlossene Dreieckstisch gewährt dem Schachgrossmeister nicht jene Bewegungsfreiheit, die er benötigte, wollte er von vorne unmittelbar an das Brett heran treten, dass er mit seiner Intelligenz bedienen möchte. Unser Tisch nötigt den Meister dazu, uns über die Schulter zu schauen, wollte er tatsächlich ein Spielchen mit uns wagen. Soll er uns die Augen schauen, müssen wir diesen Tisch auseinander nehmen.

Kurt muckst sofort auf: Dieser Tisch wird nicht auseinander genommen und er ist auch nicht dafür bestimmt, dass man ihn auseinander nimmt.

Ich finde es toll, wenn der Herr Schachgrossmeister in unserem Schachturnier gegen Kabar antritt. Dann guckt er nämlich direkt mich an, wenn er ihm über die Schulter blickt. Ich bin überzeugt, er wird nicht schnell spielen. Denn ich werde ihn mit ganz sanften Augen anblicken und das ganz lange und er mich auch. Arigia strahlte ihr Gegenüber Kabar an.

Ich wage trotzdem anzumerken, dass ein Schachgrossmeister nicht wegen unseren schönen Frauen an unser Bretter tritt, um zu spielen. Wenn schon, dann schon, wird er wegen des Geldes kommen, das wir ihm für seinen Auftritt anbieten. Diese nüchterne, finanzbezogene Bemerkung kommt natürlich von Fussg, der, wie man ganz allgemein in unserer Runde weiss, dem Lokal, das uns aufgenommen hat, pekunäre Geburtshilfe gewährt hat.

Wladimir setzt sich in Pose. Er wird der Jugend wegen her kommen und uns, Vladidir und mich, instruieren. Denn wir beide sind jung im Geist geblieben. Unsere Talente gilt es zu fördern. Wir sind Meister im Twistern, wir wollen es auch im Schach werden. Bei uns steckt viel Potential drin. Auch im Schach gilt: Wer jung anfängt, bringt es weit. Die Jugend, darum, da muss man investieren, auch wenn sie nicht Schach spielt.

Fortsetzung

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