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Nein, das tun wir nicht! Ich werde den Oberschenkelknochen als Gehstock benützen und die Gelenkpfanne als Knauf einsetzen. Ich werde mich an diesem in jenem Augenblick festhalten, wenn ich die Twistermatte betrete. Der Knochen macht, dass ich alt aussehe, dreibeinig, wie ich daher komme. Dafür habe ich aber auf der spielbedingt unsicheren Unterlage einen besseren Stand.

Ich bleibe dabei: Twister ist was für junge Menschen. Ich werde sicher nicht meinen Bauch auf diesen Tisch hinauf schlagen, nur damit ich ihn dann auf diese gepunktete Decke legen darf. Das kommt nicht in Frage.

Nur keine Berührungsängste! Die Anhänger der Simultanschachs kommen beim Twister voll auf ihre Rechnung. Auffällige Berührungspunkt verbinden die zwei Spiele: An beiden Spielen können viele teilhaben. Diese gesellschaftlich ansprechende Note darf geistig nicht unterschätzt werden.

Diesen reizenden Vorschlag sollten wir umsetzen. Wir spielen gleichzeitig Twister und Schach mit bunten Figuren auf vielen poppigen Feldern. Das wird ein vielleuchtender Wettkampf werden. Ich freue mich auf diese verführende Vorführung.

Alles! Nur das nicht! Ihr wollt nur eines: Das Schach soll zu einem billigen Gesellschaftsspiel herab gewürdigt werden.

Wir schaffen auf der Basis der Twistervorgaben wunderbare Voraussetzungen für unser Simultanschach: Das Schach liefert die Figuren, der Twister das Brett.

Wohin nur soll der Schachgrossmeister blicken, wenn er an unser kunterbuntes Schachtournier heran tritt? Er trifft auf ein Farbenmeer, meinetwegen auf eine moderne, farbenwunderprächtige Kunstinstallation, die mit viel Blau, Rot und Gelb beherzt durchmischte Kleckser enthält, aber kaum eine Aussage. Was er damit anfingen wird, das steht in den Sternen.

Wir Frauen werden ihm die Richtung weisen. An uns Frauen weiss er, was er hat. Wir werden uns ganz hübsch anziehen, wenn er kommt, und ihn auf unsere Schachart begrüssen.

Er will spielen.

Auch wir wollen spielen.

Nicht euer Spiel.

Er wird unser Spiel lieben.

Er will lieber Schach spielen.

Er wird unserem Spiel verfallen. Dieses Spiel haben wir ganz gern.

Wird er von hinten kommen oder wird er uns vor vorn nehmen? Diese Überlegung stammt von Arigia.

Fortsetzung

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