sch-ach-zhn-kaum

zhn kaum

 

Was die Leute aber nicht wussten, war, dass es diesen kleinen Unterschied doch gab. Es handelte sich nicht um ein Muttermal, das sich unter dem Kinn oder den Kleidern versteckte, oder eine Warze, die irgendwo auf einem der Körper wucherte. Nicht um eine Zehe, die an einem Fuss fehlte, der einem der Vieren gehörte, und auch nicht um einen Knochen, der irgendwo heraus stand, um allzu Neugierige, die den Knochen zu Gesicht bekamen, zusätzlich zu narren. Denn diese hätten sich nie einen Reim darauf bilden können, warum „ein Knochen heraus stand“. Wenn dies in der Tat der Fall gewesen wäre, dann hätte es den Merkwürdigkeiten zugeordnet werden müssen, welche die beiden Paare begleiteten.

Der kleine Unterschied half auch nicht den beiden Männern dabei, die beiden Frauen auseinander zu halten und voneinander zu unterscheiden. Vielleicht hätten die beiden Männer es begrüsst, wenn sie bei den beiden Frauen einen solchen kleinen Unterschied ausgemacht hätten. Dann hätten sie gewusst, welche von den beiden Damen sie jeweils vor sich hatten oder in den Armen hielten.

Vielleicht störte es die beiden Männer nicht, dass es diesen kleinen Unterschied bei den beiden Frauen nicht gab. Es gehörte einfach zum Spiel, dass sie möglicherweise ihre Partnerinnen wechselten, ohne dass sie es merkten. Sie liebten nicht nur die beiden Frauen, sondern auch den Wechsel zwischen ihnen, auch wenn sie nicht wussten, ob ein solcher Austausch der beiden Frauen zuweilen überhaupt stattfand. Möglicherweise verwechselten die beiden Frauen zuweilen mit Absicht die beiden Männer, wenn es darum ging, das Liebesspiel zu teilen.

Der kleine Unterschied, der das Recht der Ordnung auf ein Unterscheidungsmerkmal bei den Menschen wieder herstellte, fand sich bei den beiden Herren. Von diesem kleinen Tribut an die Ordnung, der diese wieder ins Lot brachte, wusste natürlich niemand von all den Personen, welchen die Vier begegneten, auch nur irgendetwas. Der Unterschied versteckte sich gut. Die Ordnung hatte bei den beiden Paaren einen schweren Stand. Die Ordnung, hätte sie wie ein Wolf heulen können, hätte angesichts der beiden Paare selber viel heulen müssen. Auch der kleine Unterschied schlug ihr ein Schnippchen. So unsichtbar kam er daher.

Fortsetzung

Advertisements

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Sch_ach

Eine Antwort zu “sch-ach-zhn-kaum

  1. Pingback: sch-ach-zhm-fuer |

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s