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Nadja, was ist das wieder für ein Thema! Der Abend gerät einmal mehr völlig aus den Fugen. Die Marone hat ihn ins Lot gebracht. Und nun, nachdem das Beiwerk zur Marone langsam zur Neige geht, verneigt sich auch die Ordnung und geht.

Mein lieber Willi, du hast es sicher ganz gern, wenn Frauchen dich am Bauch krault und kratzt.

Also, nach einem derartigen Nachtessen, da fühlt man sich richtig gestärkt. Das ist jetzt Vladidir, der spricht. Ich spüre nun richtig den Frühling in Bauch und Beinen. So viel darf ich zu meinem Zustand sagen, ohne dass ich zu stark ins Detail gehe und damit jemanden schockiere. Die vollen Schenkel, die uns Huhn und Ganz präsentiert haben, die machen jeden Vegetarier und Plektarier für eine gehörige Zeit zu allem anderen als zu einem Fleischverächter. Ich hoffe, dass ich mich in Anwesenheit der verschiedenen Damen und Herren, die um meine Begehrlichkeiten wissen, gebührend gehörig, zurückhaltend und vornehm ausgedrückt habe und ohne dass ich darauf hinweise, was mir nach diesem gelungene Lustmahl in den Hosen drückt. Ein gutes Mahl, was Gutes zu trinken, so etwas wirkt einfach stimulieren und aufstellend.

Da verstehe ich dich voll und ganz, dass es einige nach einem derartig vollen Essen voll auf Lust haben. Das Essen hat bei ihnen nicht zu einer Ermattung geführt, sondern zu einer Versteifung auf noch mehr. Das hat die Lust nun einmal so an sich, das wissen wir Frauen und Männer allzu gut: Ist die Lust einmal geweckt, dann will sie noch mehr. Es ist schon möglich, dass nach einem derartigen Schwelgen im Fleisch, die Fleischeslust bei einigen Herren noch nicht gestillt ist.

Du meinst also, Arigia, dass es jetzt bei den Herren juckt, drückt und schiebt und sie just Lust verspüren, uns ihren Justus richtig zu präsentieren, so wie es sich für einen Mann gehört, der zu uns Frauen steht mit allem, wofür der Herr der Schöpfung als Schöpfer steht?

Dazu müssten sie aber auf den Tisch steigen und auf diesem ihre Muskeln spielen lassen, so wie es bereits Gründer getan hat.

Wir könnten sie heissen, auf den Tisch zu steigen, so dass wir sehen, wie ihre Kraftballen spielen, schwellen, ausweiten und wieder zusammen fallen. Wir könnten sie heissen, zu tanzen. Den Tanz zu bieten, den sie uns bis jetzt vorenthalten haben

Hütet euch davor, auf den Tisch zu steigen! Wir sind nach wie vor am Speisen. Ich will keine Wade in meinem Teller. Gänse, Hühner und Wachteln verfügen nicht über Waden, nur Schweine und ähnliches Getier. Ich habe noch nie etwas von einer Hühnerhaxe gehört! Geschweige denn von einer Wachtelhaxe! Heute Abend bin ich ganz auf Huhn eingestellt

Dann können wir Frauen vielleicht an eurer statt auf den Tisch steigen und unsere Beine springen lassen. Diese passen besser zu den vollendeten Formen von Huhn, Gans und Wachtel, deren Schenkel ihr vereinnahmt habt, als eure Steckenbeine, ihr Männer. Wir sind das Fleisch, ihr seid die Knochen. Zeigt uns den Meister beim Tanz. Aber passt auf, dass es nicht zu sehr klappert.

Bitte nicht schon wieder die Knochen. Die Knochen haben uns zum Schach gebracht. Da lob ich mir das Fleisch, das unsere Knochen garniert.

Fortsetzung

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