sch-ach-zgl-drueckend

zgl drückend

 

Ich glaube und bin fest davon überzeugt, wenn wir Ordnung in unsere heutigen abendlichen Angelegenheiten bringen, dann werden sich die Geheimnisse, alle Geheimnisse von selbst klären. Die Ordnung, richtig verwaltet und geführt, ist die Meisterin aller echten Anstrengungen, die, konsequent durchgehalten, schliesslich zum ersehnten Ziel führen. Dies kann aber nur über eine rigid eingehaltene Ordnung erreicht werden.

Wer führt uns? erkundigt Janie.

Bei so vielen Leuten, wie wir sind, kann nur ein grosser Meister ordnend seine leitende Hand über das Spiel legen, das wir schon lange an diesem Tisch spielen und das uns unterhaltsam tiefer in den Abend hinein führt. Ich erweise Kabar die Ehre und schlage darum einen Schachgrossmeister vor, der uns den Abend meistert und kürt, verkündet lautstark Kaspar.

Aha, nach ihm sollen wir die Knochen werfen, kommt es ihm von gegenüber entgegen.

Nein, doch nicht, wir sind nicht seine Gegner. Wir sind seine Partner.

Was soll denn das für ein Spiel sein, wenn wir uns nicht kräftig eins auf den Deckel geben dürfen?

Ein partnerschaftliches.

Und auf diese Weise sollen wir uns gegenseitig unter der Oberaufsicht eines Schachgrossmeisters ins Matt fahren, als ob jeder in einem Auto sässe und vor sich eine Wand hätte.

Damit das nicht geschieht, brauchen wir diesen Schachgrossmeister.

Das war ein schneller Schlagabtausch.

Er wird uns aber alle gleichzeitig ins Matt führen. Gegen einen solchen haben wir keine Chance. Wir sind zwar fünfzehn. Aber auch wenn wir uns alle fünfzehn um ein Brett setzen, wird er uns gegen die Wand fahren.

Lieber ins Matt als in eine Wand. Da ziehe ich also das Schach ganz eindeutig dem Auto vor, auch wenn ich nicht weiss, wie man Schach spielt.

Wir Frauen werden die Mittel einsetzen, die uns zur Verfügung stehen, um den Meister zu meistern. Er hat Augen im Kopf. Ich werde ihn in mein Dekolleté hinein schauen lassen. Das wird ihm schon die Flausen aus dem Kopf treiben, mit denen er uns Schach stellen will. Wir werden ihm unsere Beine zeigen, und das wird ihm schon Beine machen.

Aber Frau Wolgmut, wer denkt beim Schach an so etwas wie Beine und Ausschnitt. Schach ist ein seriöses Spiel, entrüstet sich Kurt,

Mein lieber Kurtli, Schachmeister kämpfen mit allen Waffen, die sie zur Verfügung haben. Ein Schachmeister ist schliesslich kein Dirigent, der mit seinem Zauberstab nach allen Seiten hin den Ton angeben kann. Der Schachweltmeister kämpft mit seinen Händen, und das ist etwas, was wir Frauen gar nicht ungern haben. Er kann sie dann überall dort hin führen, wo er will. Nicht wahr, Kabar, du bist als grosser Schachspieler meiner Meinung: Die Frauen lieben die Hände der Männer, am liebsten auf ihrem Popo, sagt Arigia und schaut dabei mich an.

Fortsetzung

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