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Ah, ich verstehe, unterbricht ihn Kaspar, darum die Gans. Ein Truthahn hätte das Wortspiel nicht zugelassen.

Von Kochkunst und Kochkultur keine Ahnung, meint Wilhelm nur. Die Marone kommt allein dem Koch zu. Wenn er sie richtig und somit gar gekocht hat, die Gans, das Huhn und die Wachtel, dann wird ihm auch die Marone mit ihrem zart gearteten Fleisch gelingen und ebenfalls munden, wenn er sie genüsslich in den Mund schiebt. Ist hingegen die Marone hart geblieben, dann ist beim Kochen etwas schief gelaufen und darum wird auch das übrige Gericht nicht schmecken. So einfach ist das mit dieser eingepackten Marone.

Ist somit der offizielle Name dieses Menus gefallen, erkundigt sich Fussg.

Dem ist so und das Verdikt lautet: Die Marone wird nicht geteilt. Denn sie bestraft den Koch. Ein schlechter Koch darf seiner Strafe nicht entgehen, wenn er nicht richtig getan hat. Er muss die harte Marone schlucken.

Jetzt mischt sich Arigia ein: Mein lieber Willi, ich sehe schon ein, dass du dir bei diesem Einheitsmenü für dein Bäuerchen die ganze Maroni reservierst, um dich dafür zu bestrafen, dass du zu viel gekocht hast, indem du die Idee für dieses Menü entwickeltest. Wir sind aber hier nicht zum Strafen da, sondern zum Feiern.

Und darum muss die Marone geteilt werden?

Aber mein lieber Wilhelm, du kannst doch nicht verlangen, dass wir dir die ganze Marone überlassen. Das würde an Völlerei grenzen und so etwas wollen wir doch hier nicht betreiben.

Jetzt fängst du auch noch an, gegen mich zu schiessen, Kabar?

 

Fortsetzung

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