sch-ach-zeb-von

zeb von

 

Gründer hindert Arigia daran, ihre Absicht gänzlich in die Tat umzusetzen. Er holt seine Dame, die bereits tief in die Knie gesunken ist, um Fussg kurz über die Stirn zu fahren, wieder hoch. Ich und Kabar können uns wieder in gerade Position begeben, nachdem wir uns mit einer Rückwärtsbewegung vor dem Hintern Arigias in Sicherheit gebracht haben, der uns über das Gesicht zu streichen drohte.

„Wir haben Gäste“, meint er, „die wir bewirten müssen. Sonst werden die uns noch schabig.“

„Was heisst denn das: schabig?“ Vladidir ist Gründer in die Rede gefahren.

„Still! Wir halten jetzt die Begrüssungsansprache.“

„Und die muss kurz sein, weil uns sonst noch die Leute verhungern. Auf der Stelle. Deine Mund zu Mund-Beatmung wird sie nicht wieder auf die Füsse bringen, wie sehr du dich auch bemühst. Wer hungers gestorben ist, denn weckt auch die Liebe nicht.“

„Wie auch immer, wir sind jetzt auf diesem Tisch und müssen mit unserer Begrüssungsansprache endlich anfangen. Meine Damen und Herren –“

„Herren und Damen!“

„Herren und Damen, ja, du hast recht.

„Wusst ich.“

„Herren und Damen, ich sage, wir sagen, Arigia sagt und auch ich: Willkommen! Willkommen der Marone, welche die Presse angekündigt hat. Jetzt ist es offiziell. Der Marone und euch allen auch! Tausend Mal Willkommen!“

„Keine Angst, ich kenne ihn. Gründer will hier keinen Abzählvers starten, um von der Zehn auf die Tausend zu kommen. Die Marone wird vorher eintreffen und zwar bevor er noch zu zählen beginnt.“

„Ja, also, herzlich Willkommen, der Marone und euch allen und das alles ohne Damen und Herren und Herren und Damen. Herzlich Willkommen euch allen, allen, euch!“

Allerliebst diese Begrüssung. Es kann ja noch heiter werden, bis aufgetischt wird, ich meine: Morgen.

„Ja, heiter. Jetzt aber Ruhe. Wie soll man sich bei dem Gerede konzentrieren? Ich weiss schon bald nicht mehr, was ich zu sagen habe.“

Dann wird die Rede nicht lang werden und uns die Zeit.

„Vladidir, ich werfe dir ein Wattebäuschchen an, wenn du nicht augenblicklich schweigt. Weil es von einer Frau kommt, wird es dich umwerfen. Ich werde dir aber nicht auf helfen.“

Gründi spricht nicht, also muss es ein Anderer tun, sonst fällt uns die Marone aus dem Topf.

Fortsetzung

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