sch-ach-zdi-Tausend

zdi Tausend

 

Ein Protokoll bildet keine MP3-Musik-Aufnahme, die Bit für Bit und ohne klärende Ordnung Gesagtes wieder gibt.

 

Weitere kulinarische Spezialitäten

 

Ich will jetzt nicht tiefsinnig Gedanken darüber anstellen, was ich auf dem vor mir liegenden Blatt zu tun habe, sondern mich vielmehr ganz klar auf das konzentrieren, was zu tun ist, nämlich sorgfältig Bericht hiervon zu erstatten, was an diesem Abend alles gelaufen ist: Also weiter im Text!

Die werden uns die Marone sicher nicht in einer trüben Brühe vorsetzen und uns diese dann als Vergissmeinnicht im Frühlingsgewand verkaufen.

Es hat geheissen, der Abend und alles darum herum sei offeriert.

Darum sind wir ja auch hierher gekommen und zwar als geladene Gäste, die nichts zu bezahlen haben.

Berappen, muss es heissen, bei der Qualität, welches das Mahl bisher bietet: Rappen!

Maronen, schwarz wie Rappen, verkohlt und ungeniessbar, nicht einmal den Rappen wert.

Keinen Rappen! Auch nicht für eine Ladung Marone, die wir noch nicht haben.

Die Landung der Maronenlieferung muss gehörig missraten sein.

Mit Fleisch und Fisch wäre das nie passiert. Denn solches muss rechtzeitig geliefert werden, sonst verdirbt es, sofern es nicht eingefroren wird und, dergestalt künstlich in einen Tiefschlaf versetzt, überlebt. Aber einmal aufgetaut und nicht auf den Augenblick fachgerecht zubereitet und genossen, verdirbt es gründlich. Genau solches blüht uns mit der Marone. Verkocht, matschig und madig im Geschmack aufgetischt, von Banausen, die diesen Abend als müde Farce arrangieren, auf erbärmliche Weise malträtiert, mundet keine Marone.

Dieser Ansicht bin ich absolut nicht. Mit der Naturnähe darf man es nicht übertreiben. Je weiter eine Speise von ihrer ursprünglichen Beschaffenheit weg verkocht wird, desto bekömmlicher ist das Endprodukt.

Also, das verstehe ich nicht.

Ich stehe auf kräftig Verarbeitetem wie Spaghetti und Crèmeschnitten. Die kräftig eingekochte Marone gehört dazu. Je weiter von der Natur weg, desto bekömmlicher ist dem Leib der Food.

Und wenn die heute Äpfel neben die Marone stellen: Wie hältst du es dann damit?

Finger weg davon! Ein Apfel, dem man noch ansieht, dass er einmal ein Apfel war, ist ungeniessbar. Ein fertig verarbeitetes Apfelprodukt, dem man den Apfel noch ansieht, ist Rohkost und somit schwer verdaulich und damit ungesund.

Zu naturnah?

Fortsetzung

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