sch-ach-zbh-noch

zbh noch

 

Da ergreift der andere Herr das Wort, Fussg. „Die Startschwierigkeiten sind noch immer nicht überwunden. Vermutlich wird es nicht das letzte Mal sein, dass du unserem lieben Herrn Kurt Schuster beistehen musst. Das mit diesen Kinderschuhen, aus denen man nicht heraus wächst, ist schon eine besondere Sache, nicht? Herr Schuster. Wenn man erwachsen wird, wird die Welt viel einfacher.“

„Es gibt gewisse Regeln“, antwortet der Angesprochene in grosser Ernsthaftigkeit, während er Kaspar wieder vor die Theke schiebt, „die eingehalten werden müssen. Die Seriosität dieses Lokals macht es notwendig, dass irgendjemand ernsthaft als Ansprechpartner für Anfragen jederzeit zur Verfügung steht. In diesem Lokal bin ich das. Auf die beiden anderen Geschäftsinhaber ist diesbezüglich kein Verlass.“

„Ich sehe, da ist grosses Selbstvertrauen vorhanden. Aber ich denke, Kaspar wird noch einmal nach hinten müssen. Ich erkläre mich solidarisch mit den beiden Damen und steige mit in den B52 ein, mit Nachbrenner selbstverständlich.“

Nein, nicht einen, sondern zwei Drinks stellt Kaspar daraufhin bereit. Auch er erklärt sich mit uns solidarisch. Der Holzkopf Kurt Schuster wünscht sich ein Glas Wasser. Er muss sich jedoch selber bedienen. Er wird es wohl schaffen, sich ein Glas Wasser zu verschaffen. Zu mehr ist er anscheinend nicht fähig. Das Mixen ist nicht seine Sache. Er ist kein Liebhaber des Multitasking. Das äussere ich gegenüber meiner besten Freundin. Kaspar ist wieder nach vorne gekommen.

Nachdem der Brand über den Gläsern zusammen gefallen ist, meint Fussg. „Jetzt fehlen noch das Orchester und der Tanz. Dann wäre das Fest komplett. Das schätze ich an unserem Herrn Schuster: Er würde mit seinem präzisen Reden mich korrigieren und verkünden: Eröffnungsfeier.“

Dieser bemerkt als genauer Beobachter trocken: „Für so etwas hat es in diesem Lokal keinen Platz.“

„Da stimme ich Ihnen zu, weil ich es selber sehe“, entgegnet Fussg. „Aber da gibt es diesen grossen Tisch. Ich denke, wir werden an diesem Abend noch eine Einlage Table-Dancing serviert bekommen. Solches gefällt auch den Frauen, besonders wenn er schön tanzt. Die Ästhetik schöner Menschen bekommt beiden Geschlechtern.“

„Was ist das für ein Dancing?“, kommt es von hinter der Theke

Fortsetzung

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