sch-ach-zao-anerzogen

zao anerzogen

 

Diese Erörterungen führten dazu, dass die Gruppe der Vier und Gründer Schnaptepürä noch gar nicht zur einer Antwort auf ihre vielen Fragen gefunden hatten, als sich die Fünfte im Bunde der eingeladenen Frauen, Janie, einstellte, den Weg durch eifrig beobachtende Leute bahnte und auf die fünf Wartenden zusteuerte, mit grossem Hallo von den beiden bereits zugegen weilenden Freundinnen begrüsst wurde und so die Reihe der fünf Frauen schloss.

Die Liste der Geladenen war komplett und alle eingetroffen. Gründer Schnaptepürä schritt zur Tat.

Mit einem distinguierten Bückling hiess er die Damen aufbrechen, öffnete ihnen die Tür zum Lokal aller Sehnsüchte und damit den Weg in das Innere aller Geheimnisse.

Er liess die Damen mit dem Satz „Die Damen herein, bitte!“ passieren und schloss dann selber den Reigen.

Drinnen fielen bereits der Worte viel. Die Kurbel der Drehorgel der Konversation drehte sich schon mit ordentlichem Schwung; die Luft angefüllt und schwanger von zahlreichen Geistesblitzen

Doch der letzte ging voll daneben: „Hallo, die Damen! Jetzt gibt es endlich was zu futtern. Wir können uns setzen.“

Jener, der dieses Geschoss abgefeuert hatte, war der gut betuchte Herr, der als erster Gast das Lokal betreten hatte.

Der Mann mit dem Schal versetzte: „Das ist aber alles andere als eine ladylike Begrüssung. Zuerst die Damen ordentlich begrüsst, wie es sich gehört. Anschliessend kann man allmählich zum Essen schreiten. Jedes andere Vorgehen entspricht einem falschen Finanzgebaren. Dieses sieht danach aus, als würde man auf Schulden Vertrauen aufbauen wollen.“

„Hypotheken, mein Freund, Hypotheken geben, damit wirst du reich. Wir müssen jedoch nicht so weit schauen. Wir müssen näher sehen. Es geht um das Gericht, das jüngste Gericht, das uns vorgesetzt werden wird. Jetzt werden wir endlich wissen, was sich hinter dieser Maroni verbirgt, die unseren Geist bereits seit geraumer Zeit bezirzt. Jetzt werden wir endlich wissen, was das ist, was man isst.“

Nun weilten also fünfzehn Personen im Raum und es fehlte allesamt an Ordnung.

 

Die sechzehnte Person

 

Fünfzehn Personen in einen Raum gestopft, der nicht viel mehr als diese fasste, wollte man bequem stehen, sitzen und verweilen, erschwerten selbstverständlich die Beobachtung, der die Runde von Aussen ausgesetzt war. Übersicht über die Situation gewährte der Raum nicht. Alles ging durcheinander.

Fortsetzung

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