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zam selber

 

Die Frau stellte ihr Gerät ab. Der Mann ganz rechts, Gründer Schnaptepürä, meinte, nach einem kurzen Schweigen – die ganze Menge schaute ihn an: „Ja, wie das so ist, Janie ist also noch nicht hier. Die Anderen, obwohl sie angestanden sind, sie nicht, sollen nicht herein kommen.“

Die Frau ergriff ohne Verzug das Wort: „Sie wird sogleich da sein, denn sie ist nicht so wie ich und wie jener Herr, der eben hinein gegangen ist, dick. Ich meine natürlich nicht dick. Der Herr ist so wie ich lediglich etwas rund. Darum wird sie sogleich hier sein. Janie, auch wenn sie schlank ist, strahlt genau die gleiche Gesundheit aus wie wir, die etwas rundlicher sind. Sie wird also sogleich da sein.“

Gründer Schnaptepürä liess nicht locker: „Nicht angestanden und trotzdem rein. Geht das?“

Die Frau liess nicht locker. „Wenn sie jetzt raus gestellt wird, dann ist es für ihre innere Gesundheit nicht gut. Sie ist bereits unterwegs und das werden wir gleich haben, fünf Frauen für drinnen. Das Mass ist bereits voll, auch wenn es noch nicht ganz danach aussieht. Warum soll man es also ausschütten, um es wieder zu füllen. Niemand hätte etwas davon und mehr passt sowieso nicht hinein.“

Gründer Schnaptepürä wandte sich an seine Geschäftspartnerin und an den Geschäftspartner: „Fünf Frauen, das ist das, was wir wollten.“

Der andere Mann meinte: „Das entspricht dem, was wir wollten.“

Jetzt ergriff die Frau in ihrer Mitte das Wort und meinte zur Menge gewandt: „All meine schönen Leute! Ihr habt es gehört. Wir Frauen sind solidarisch, können aber ohne die Männer nicht sein. Also, ihr Männer, heut Abend ist bereits volles Haus. Aber morgen erwarte ich euch. Damit es uns nicht langweilig wird, nehmt eure Frauen und Freundinnen mit. Und die Freunde, packt sie auch gleich ein. Wir werden schon schauen, dass Betrieb in diesen Kasten kommt. Ich stehle euch die vier Frauen von Janie. Für heute Abend kommt herein, ihre Freundinnen von Janie. Kommt herein auch die beiden anderen Damen, von denen wir bald ihre Namen wissen werden. Das Leben ist schön und beginnt doch erst morgen.“

Aus der Menge folgte Applaus, auch aus der Linie der Herren und Damen, die anstanden, obwohl sie das Nachsehen hatten. Doch statt dass die Mienen finster wurden, blieben sie weiter heiter und einer ergriff das Wort: „Das grosse Los kann uns nicht alle Tage zufallen. Mit dieser Wahrheit muss man leben, wenn man damit rechnet, dass man an die geheimnisvolle Maroni heran kommt. Ihr Leute, den Abend haben wir stehend begonnen. Wir wollen ihn aber sitzend beenden, trinken und essen und feiern. Jeder Anlass ist ein Fest, auch wenn wir nicht zugelassen sind. Ich schlage vor, dass wir unser Anstehen beenden und uns einen freundlichen Ort suchen, wo wir uns auf den Abend richtig einstimmen können. Aber ihr vom Wasser, Wein und Frucht, seid gewarnt! Wir werden zurückkommen, wenn nicht heute Abend, so doch an einem anderen Tag!“

Fortsetzung

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