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Jette Pferd liess sich nicht nehmen, an der Einweihung der Örtlichkeit teil zu nehmen, begleitet von Kabar Extas, den nicht wunderte, dass Wilhelm Schnepfensskorn mit seiner Anwesenheit die Hauptattraktion der Veranstaltung stellte.

Diese jedweglichen Absonderlichkeiten des gesellschaftlichen Zusammenlebens standen in klarem Gegensatz zur Ordnung des Schachs. Auch das Gestrüpp, so die nicht gerade schmeichelhafte Ansicht Kabar Extas, über die Ansicht, welche die üppig verzierte Fassade des frischen Lokals bot, passte in ihrer kecken Wildheit nicht zu den strengen Linien, welche das klar differenzierte Schachbrett zeichneten. Das wirre, naturbelassene Buschwerk zog sicher die Aufmerksamkeit der vielen Passanten auf sich. Das schon. Aber das abenteuerliche Gebilde tat ihm in den Augen weh, verkündete Kabar Extas.

Ganz anders wirkte der proppenvolle Fassadenschmuck, der die Aufmerksamkeit der meisten Vorbeigehenden heischte, auf den grossen Teil der anderen Betrachter. Kabar Extas hörte sich die Kommentare an: Die Konstruktion bilde ein Gemisch aus Fasnacht und Weihnachten, meinten einige, welche vom Gehsteig aus mit offensichtlicher Neugier das gewaltige Konstrukt begutachteten.

Weites Geäst einer Kastanie, dazwischen auch einige Stränge einer Eiche bildeten den Augenfang. Tannenzweige wurden ebenfalls ausgemacht. An diesen hingen jedoch keine Tannzapfen oder weihnächtlicher Baumschmuck wie golden und farbige Kugeln oder glitzernde Schokoladeglocken. Vielmehr zierten Kastanien den Baum, von denen die meisten noch in ihrer stachligen Hülle steckten, was die Aussage des ganzen Bildes insofern verfremdete, wenn man nicht genau hinblickte, als man meinte, es hingen in den Ästen Seeigel und diese würden für Seefrüchte werben, welche im Lokal hinter dem Baum feil geboten wurden.

Dieser falsche Eindruck wurde aber sofort korrigiert. Denn einige der aufgesprungenen stachligen Hülsen der Kastanien zierten ebenfalls die Frontwand, sodass über deren Inhalt kein Missverständnis herrschen konnte. Kastanien, von ihrer fleischigen Hülle befreit, lagen in stattlicher Anzahl auf einem Bord, das den unteren Rand des grossen Fensters säumte.

Fortsetzung

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